Amazon Pantry startet in Deutschland – Lebensmittel für Prime-Kunden

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amazon_prime_pantryDas Amazon in immer mehr Bereichen des Online-Shopping eine große Rolle spielen will ist nicht zu übersehen, weswegen Amazon Pantry da bestens ins Konzept passt. Neben Büchern, Musik und Filmen können Mitglieder von Amazon Prime nun auch ihren Wochenend-Einkauf bequem vom Desktop-Rechner, Smartphone oder Tablet aus erledigen.

Denn nichts anderes ist Amazon Pantry letzten Endes: Ein Online-Supermarkt, in welchem man nahezu alles an Lebensmitteln und ein bisschen mehr finden kann was man so begehrt. Verkauft werden die Produkte zu marktüblichen Preisen, wie man sie im klassischen Supermarkt vor Ort findet. Selbst Drogerie-Artikel und Tiernahrung findet man bei Pantry wieder.

Fast alles bei Amazon Pantry

Auch wenn man als Prime-Kunde bei Amazon keine Versandgebühren bezahlen muss, fallen bei Amazon Pantry pro 20 kg Box jeweils 4,99 Euro für den Versand an. Diese Boxen können dabei maximal 20 kg schwer sein oder 110 Liter fassen – je nachdem welcher Wert zuerst bei der jeweiligen Bestellung erreicht wird. Auch wenn Amazon hierbei von einer gängigen Größe spricht, ist laut dem Handel das Fassungsvermögen eines Einkaufswagens im deutschen Einzelhandel 131 Liter. Im Fall eines größeren Supermarktes wie real zum Beispiel sogar 142 Liter.

Immerhin erleichtert Amazon Pantry den Überblick über die Bestellmenge. Zu jeder Pantry-Box blendet Amazon den Füllstand mit ein, sprich wie viel Prozent des verfügbaren Platzes durch die Produkte im Warenkorb belegt werden. Interessant an der Sache ist, dass man die Übersicht auf Wunsch nach dem Volumen filtern kann, um den restlichen Platz der Box möglichst optimal ausnutzen zu können.

Offiziell sind diverse Dinge schon länger bei Amazon erhältlich, wenn auch nur in eingeschränktem Umfang. Nun kommen laut der offiziellen Pressemitteilung zu Amazon Pantry für den deutschen Markt noch Getränke, haltbare Lebensmittel und Knabberspaß, Babyartikel, Haustier- sowie Bürobedarf hinzu.
Dennoch ist nicht alles auch tatsächlich bei Amazon bestellbar, was man sonst für gewöhnlich im Supermarkt in seinen Einkaufswagen packt. Von einem lückenlosen Online-Ersatz des klassischen Supermarktes ist das Amazon-Angebot also noch weit entfernt.

Offene Erfolgschance in Deutschland?

Es dürfte also spannend werden, wie Amazon Pantry hierzulande angenommen wird. Immerhin tritt der Online-Versandriese damit in direkte Konkurrenz zu richtigen Supermarkt-Ketten wie REWE, welche schon ein wenig länger den Online-Kauf inklusive Anlieferung anbieten. Im Gegensatz zum Angebot von REWE muss man sich jedoch keinen freien Block für die Anlieferung der Waren aussuchen, dafür aber mit zwei bis drei Werktagen für die Lieferung rechnen. Für den kurzfristigen Einkauf bestimmter Artikel ist Amazon Pantry also nicht geeignet.

[Quelle: Amazon | via t3n]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

Ein Kommentar

  1. Viiiel zu teuer.
    Swohl die Artikelpreise als auch die Versandkosten.
    Zumal damit auch bei Prime Mitgliedern Versandkosten berechnet werden.
    Da ist Rewe Online aus ganz vielen Gründen wesentlich vorteilhafter
    – egal welche Menge: max. 7 Eur Lieferkososten
    – Angebotspreise im Markt gelten auch online
    – auch frische Lebensmittel können bestellt werden
    – Kühl- und Tiefkühlartikel können bestellt werden
    – Leergut kann zurück gegeben werden
    – feste Zeitfenster können für die Lieferung gewählt werden
    – definitiv muss nichts auf der Postfiliale abgeholt werden (was bei Lieferung durch DHL wohl fast an der Tagesordnung ist)

    Fazit: sinnlos, gerade für Prime Mitglieder

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