Analysten: HTC mit nächstem Quartalsverlust

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HTC

Eines der aktuellen Sorgenkinder der Smartphone-Branche ist der taiwanische Konzern HTC, dem es wirtschaftlich nicht allzu gut geht. Die letzten zwei Quartale musste der Android-Pionier die ersten Verluste seit seiner Gründung im Jahre 1997 hinnehmen. Und das könnte nicht das letzte Quartal gewesen, dass mit einem Minus abgeschlossen wird.

Als HTC seine Geschäfte im Jahre 1997 aufnahm, war das Unternehmen von Gründer und CEO Peter Chou noch ein reiner OEM-Hersteller. Sprich die Taiwaner fertigten Smartphones im Auftrag anderer Unternehmen, zu den hierzulande bekanntesten Geräten dieser Zeit gehören die Windows-Mobile-Smartphones der XDA-, MDA- und VPA-Familie. Erst im Jahre 2006 trat HTC erstmals unter seinem eigenen Namen in Erscheinung mit den Modellen HTC TyTN und HTC STRTrk. Seit damals kannte der Konzern eigentlich nur eine Richtung und das war steil nach oben. Erst mit der Sensation-Familie im Jahre 2011 begann das Wachstum zu stoppen und erreichte im letzten Jahr den traurigen Höhepunkt: HTC musste die ersten zwei Quartale mit einem Verlust abschließen.

 

Lange Durststrecke für HTC

Geht es nach den Analysten von UBS Securities wird das aktuelle Quartal erneut mit einem Minus abgeschlossen. Schuld an diesem erneuten Verlust im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2014 ist die geringe Nachfrage nach HTC-Smartphones, woran das Fehlen komplett neuer Modelle mit schuld sein soll. Laut den Analysten wird der taiwanische Smartphone-Hersteller einen Umsatz von 34,9 Milliarden Taiwan-Dollar erwirtschaften, umgerechnet etwa 846 Millionen Euro. Anders betrachtet sind das 18,6% weniger Umsatz als im Quartal zuvor bzw. 18,4% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Unterm Strich erwartet UBS Securities einen ausgewiesenen Verlust in Höhe von 916 Millionen Taiwan-Dollar, umgerechnet etwa 22 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum waren das noch 85 Millionen Taiwan Dollar Gewinn bzw. 2 Millionen Euro. Geht es nach der Einschätzung von Arthur Hsieh, leitender Analyst für Elektronik und Hardware bei UBS Securities, wird sich HTC bis zum Jahre 2015 nicht wieder in die Gewinnzone zurückkämpfen. Zumindest wenn HTC nicht mehr neue Geräte auf den Markt bringt: Nur das HTC One 2 wird den Konzern nicht retten können, so Hsieh.

[Quelle: PhoneArena]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

Ein Kommentar

  1. patte schreibt:

    Also gefühlt startet HTC gerade wieder richtig durch . . Endlich .. nach meinem Fremdgehen mit Samsung bin ich nun wieder froh bei HTC zu sein … Es ist einfach alles solider ausgereifter innovativer bei HTC

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