Android 4.3 Jelly Bean wird bewusst langsam verteilt

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Android 4.3 wird schubweise verteilt: Aus guten Gründen

Seit einer Woche ist Android 4.3 Jelly Bean von Google offiziell gemacht worden und die Auslieferung des Updates hat noch quasi am selben Tag begonnen. Doch nicht jeder der auch ein unterstütztes Nexus-Gerät sein Eigen nennt, hat das Update auf die neuste Version von Android bereits erhalten. Laut Jean-Babtiste Quéru vom Android Open Source Project hat das seine plausiblen Gründe.

Android 4.3 Jelly Bean ist nicht das von einigen erhoffte größere Update für die Android-Plattform geworden, auch wenn die neue Version etliche Neuerungen mit sich bringt. Daher ist es eher ein kleineres Update, welches dennoch jeder am Liebsten schon gestern gehabt hätte und das ungeachtet dessen, ob man ein Nexus hat oder nicht. Und obwohl die ersten Nutzer das Update für ihr Nexus 4, Nexus 7 (2012), Nexus 10 und selbst Galaxy Nexus via OTA bekommen haben, könnte so mancher noch eine Weile auf die Update-Benachrichtigung warten (sofern man der Sache nicht ein wenig „auf die Sprünge“ hilft).

 

Staged Rollout auch bei OTA

Denn was Google zur Google I/O 2013 mit dem Staged Rollout für den Play Store eingeführt hat, setzt der Konzern auch bei den OTA-Updates für seine Nexus-Flotte um. Laut Jean-Batiste Quéru, Verantwortlicher für das Android Open Source Project, hat das auch seine berechtigten Gründe, um etwaige in der Testphase nicht entdeckte aber dennoch schwerwiegende Fehler aufdecken zu können. Deswegen verteilt Google das OTA-Update nur an einige wenige Nutzer, um beim entdecken solcher Fehler den Rollout sofort abbrechen und den Fehler beheben zu können. Etwas derartiges geschah beispielsweise letztes Jahr beim Update des Nexus 7 auf Android 4.2 Jelly Bean, falls sich noch wer daran erinnern kann.

Aus diesem Grund dauert es in der Regel deutlich länger ein Update an alle Nexus-Geräte zu verteilen, als es in der Regel bei den OEM-Herstellern der Fall ist. Bei diesen erfolgt die Verteilung von OTA-Updates zwar auch in mehreren Wellen aber das in der Regel auf bestimmte Regionen und manchmal auch Provider begrenzt. Google hingegen macht da keine Unterscheidung, damit möglichst viele Kombinationen aus Ländern und Providern abgedeckt werden können.

[Quelle: Jean-Babtiste Quéru | via SmartDroid]

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Stefan

Stellvertretender Chef-Redakteur
Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

Ein Kommentar

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