Android 4.3: Statt 5.0 Key Lime Pie zur Google I/O?

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Google I/O 2013 und Android 4.3

Heute ist das Galaxy S4 endlich in den Verkauf gegangen und theoretisch sollte das Android-Flaggschiff aus Südkorea im lokalen Einzelhandel zu haben sein. Da nun auch dieses „große Ereignis“ über die Bühengebracht wurde, können wir uns dem nächsten Höhepunkt, wenn nicht sogar dem androiden Höhepunkt des Jahres widmen: Der Google I/O 2013 und den neusten Gerüchten zu dem dort zu Sehenden.

Die Google I/O ist die jährlich im Mai stattfindende Entwicklerkonferenz von Google, auf welcher der Konzern aus Mountain View neben diversen Neuvorstellungen auch Workshops für Entwickler von Entwickler anbietet. Für unsereins ist die Konferenz dahingehend von Wichtigkeit, da Google traditionell in seiner Eröffnungskeynote die neuste Ausgabe von Android präsentiert, sowie eine Reihe von neuen Nexus-Geräten. Letztes Jahr gab es Android 4.1 Jelly Bean inklusive dem Nexus 7 und dem Nexus Q zu sehen. Ergo erwarten wir dieses Jahr nicht minder wenig als eine neue Androidversion und ein neues Nexus-Gerät. Ob allerdings wirklich so wie erwartet das vorgestellt wird, was wir erwarten, steht nun zumindest auf Betriebssystem-Seite mehr las nur in den Sternen.

 

Geleebohnen oder Limettenkuchen?

Eigentlich erwarten wir zur Google I/O 2013 die nächste große Androidversion namens Key Lime Pie. Auch wenn noch absolut keine Details bekannt sind, wird mal wieder eine größere Änderung erwartet, ob nun in Sachen Features, Leistung oder einfach nur Design: Key Lime Pie erwarten viele am 15. Mai zu Gesicht zu bekommen. Laut AndroidPolice könnte das aber nicht eintreffen, denn in den Serverlogs der Kollegen sowie im Chromium Bugtracker gibt es Hinweise, dass sich Google weiterhin mit Android Jelly Bean beschäftigen wird. Konkret ist mehrfach ein Nexus 7 mit der Build JWR23B aufgetaucht, welche sich wiederum selbst als Android 4.3 identifiziert hat.

Die Echtheit der Build wird dadurch verstärkt, dass die Kollegen von AndroidPolice die zugehörige IP-Adresse bis in die Reihen von Google höchstselbst zurückverfolgen konnten. Konkret handelt es sich um 2 Adressbereiche, die sich sogar direkt Google-Mitarbeitern aus dem Android-Bereich zuordnen lassen. Auch wenn das Faken der Informationen eine der einfacheren Dinge heutzutage ist, so ist solch ein Vorgehen bei Google im Rahmen der finalen Testphase doch sehr unwahrscheinlich, oder? Bei den beiden geloggten Geräten handelt es sich übrigens um ein Nexus 4 und Nexus 7. Reddit-User danrant hat zudem weitere Punkte ausfindig machen können, die für eine neue Jelly-Bean-Version anstatt Key Lime Pie sprechen:

 

Man kann also schon behaupten, dass die Beweislage eindeutig für Android Jelly Bean und nicht für Key Lime Pie spricht. Andererseits kann uns Google auch bewusst täuschen, um die Neuerungen vollkommen geheimhalten zu können. Andererseits würden bereits im Vorfeld etliche Gerüchte die Runde machen, mit welchen grundlegenden Änderungen in der Architektur man zu rechnen hätte. Das war schon beim Sprung von Android 2.x zu Android 3.x so und ebenfalls beim Sprung von Android 2.x/3.x zu Android 4.x. Was aber als ziemlich gesichert gilt, sind neue Modelle von Nexus 4 und Nexus 7. Nun ja, in gut einem halben Monat werden die Geheimnisse gelüftet, wenn am 15. Mai das Moscone Center in San Francisco seine Pforten öffnet.

[Quelle: AndroidPolice & Reddit]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

Ein Kommentar

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