Android Experiments: Showcase für kreative und verrückte Apps

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Google Android Experiments

Im Google Play Store sind mehr als 1 Million Apps verfügbar, unter denen sich so manche kleine und irgendwie auch kreative Perle verbirgt und für genau diesen Zweck hat Google nun mit Android Experiments die passende Bühne geschaffen. Denn nicht immer findet man solche außergewöhnlich kreativen Apps die zeigen, was alles möglich ist mit Android.

Man könnte sich das neue Portal in etwa so vorstellen wie Chrome Experiments: Eine Showcase-Website für Inhalte, welche die Plattform in ganz besonderer Weise ausreizen und zeigen, wozu eigentlich Android im Stande ist. Damit der Nutzer nicht schon am Anfang völlig überfordert wird, stehen im Android Experiments Showcase bis jetzt lediglich 20 verschiedene Apps zum Download bereit, die mal mehr und mal weniger einen echten Sinn besitzen.

Beeindruckende Android Experiments

Die jeweiligen Entwickler betrachten ihre Apps am ehesten als eine Art Tech-Demo, die man im Android Experiments Showcase herunterladen kann. Unter Ausnutzung diverser Sensoren moderner Smartphones entstehen so Apps wie Inkspace, welches richtig beeindruckend ist. Bei dieser App zeichnet man irgendetwas auf das Display und wenn man fertig ist, erwacht das Objekt bei Drehung des Gerätes zum dreidimensionalen Leben.

Selbst Android Wear wird im Android Experiments Showcase berücksichtigt mit Live Mesh, einem Watchface, dessen Oberfläche sich bei Bewegungen verändert. Aber auch Apps mit praktischem Nutzen gibt es wie Landmarker. Dabei handelt es sich um eine Augmented-Reality-App, welche in Echtzeit diverse Informationen auf durch das Display betrachtete Objekte und Gegenden einblenden kann. Alle Apps die im Android Experiments Showcase aufgelistet sind, besitzen einen Link zum Google Play Store, damit Interessierte sich die Apps auch mal selbst anschauen können.

Kreativität mit Voraussetzungen

Das einige Apps in der Sammlung von Google stammen ist dabei nicht überraschend. Dennoch ist der Großteil von Drittentwicklern, die allesamt bestimmte Auflagen erfüllen müssen, damit ihre App im Android Experiments Showcase überhaupt gelistet wird. Dazu gehört unter anderem die Freigabe des jeweiligen Quellcodes als Open Source, damit interessierte Entwickler sich anschauen können, wie das Ganze überhaupt realisiert wurde. Hinzu kommt, dass Android 4.4 KitKat als Mindestvoraussetzung für die Kompatibilität der Apps gilt.

Wer selbst eine kreative App entwickelt hat, welche das Android Smartphone, Android Tablet oder die Android Wear Smartwatch auf eine einzigartige Weise an seine Grenze bringt oder es zum echten Kunstobjekt ohne tieferen Sinn macht, der kann seine App an Google übermitteln und von einem Team begutachten lassen. Mit etwas Glück landet diese App dann ebenfalls im Android Experiments Showcase und steht dann Millionen von Android-Nutzern zum Download zur Verfügung.

[Quelle: Android Developers Blog]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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