Andy Rubin verlässt Google

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Andy Rubin

Android ist zum erfolgreichsten Betriebssystem der Welt geworden, welches mehr als 80 Prozent Marktanteile hält und das weltweit. Einer der Gründer des Betriebssystems ist Andy Rubin, welchen Google damals im Jahre 2005 mitsamt seines Unternehmens übernommen hatte. Nun verlässt der Vater von Android den Google-Konzern komplett für neue Ziele.

Zuletzt machte Andy Rubin von sich Reden, als er seinen Chefposten der Android-Sparte räumen musste und Sundar Pichai sein Nachfolger wurde (zum Beitrag). Das sich Android seit dem in keine schlechte Richtung entwickelt hat wissen wir alle und dennoch sind bis heute die genauen Umstände für den Personalwechsel ein wenig undurchsichtig (zum Beitrag). Nun, das hat wohl kaum noch länger großartige Bedeutung, da Andy Rubin ab sofort nicht mehr bei Google angestellt ist. Laut einem Bericht des renommierten Wall Street Journals wird sich Andy Rubin künftig in einem StartUp Inkubator betätigen, welcher jungen Unternehmern dabei helfen soll, ihre Ideen von technologischen Hardware-Produkten zu verwirklichen.

Nach seinem Rücktritt als Android-Chef war Andy Rubin für die Abteilung Smart Robotics verantwortlich und maßgeblich in den Forschungen im Bereich der Roboter-Technologie involviert. Unter anderem kaufte Google mehrere Unternehmen aus dieser Branche, darunter Boston Dynamics. Nachfolger von Rubin für die Robotics-Abteilung – übrigens nun eine Langzeitstrategie bei Google – wird James Kuffner, der seit über 20 Jahren in der Robotik tätig ist.

Andy Rubin gründete 2003 das Unternehmen Android Inc., welches sich um die Entwicklung des gleichnamigen Betriebssystems kümmerte. Mittlerweile kommt Android auf einer Vielzahl an Geräten zum Einsatz. Selbst Digitalkameras und eine Systemkamera von Samsung haben Android als OS, womit das Betriebssystem zu seinen ursprünglichen Wurzeln zurückgekehrt ist.

[Quelle: Wall Street Journal]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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