Ascend P6S: Geleakte Hardware und „flüssiges Spielen“

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Huawei Ascend P6S ohne Octacore

Mit dem Ascend P6 hat Huawei ein Design-technisch verdammt gutes Smartphone auf den Markt gebracht, dessen Nachfolger Ascend P6S bereits in den Startlöchern steht. Dass das Smartphone technisch aufgemotzt wird stet außer Frage, doch was den Prozessor betrifft, gibt es einiges an Verwirrung. Immerhin soll die Leistung bei Spielen ansteigen, verspricht das Unternehmen.

Das Ascend P6 hatte Huawei mit einigem Tamtam diesen Sommer in London vorgestellt und wusste direkt von Beginn an zu überzeugen. Ein elegantes und sehr flaches Aluminium-Gehäuse gepaart mit solider Technik und einem Preis, der eine echte Kampfansage an die Konkurrenz war: Dass ist das Ascend P6 (zum Test). Der Nachfolger wird all das erneut in sich vereinen, dass dürfte außer Frage stehen. Was aber stutzig macht: Das chinesische Ministerium für Industrie und Informationstechnik hat die ersten Spezifikationen des Ascend P6S veröffentlicht und die haben zumindest was den verbauten SoC betrifft, keine Ähnlichkeit mit der kürzlichen Behauptung von Huawei. Statt eines Octacores ist ein Quadcore verbaut.

 

Ascend P6S doch nur mit Quadcore?

Statt des angekündigten Octacores noch unbekannter Herkunft wird ein verbesserter Quadcore namens Kirin 910 seinen Dienst verrichten. Dieser taktet mit 1,6 GHz geringfügig höher, ist durch den Wechsel von 40 nm auf 28 nm in der Strukturbreite dafür Energie-effizienter und könnte womöglich der Nachfolger des K3V2 sein. Außerdem wird Huawei den internen Speicher auf 16 GB anheben, jedoch weiterhin ohne Erweiterungsmöglichkeit via MicroSD. Auch beim Akku dürfte sich etwas tun, denn das Ascend P6S ist laut MIIT knapp 0,3 mm dicker als sein Vorgänger. Der Rest wird unberührt bleiben, sieht man mal vom neueren Android 4.2.2 Jelly Bean inklusive Emotion UI 1.6 ab.

Den Part der GPU wird eine Mali 450 von ARM übernehmen, welche gegenüber der sehr gering verbreiteten Vivante GC4000 eine bedeutend höhere Kompatibilität in Sachen Spiele verspricht. Zwar kann es auch die Mali 450 des Ascend P6S nicht meiner Adreno 330 des Snapdragon 800 oder der GeForce ULP eines Tegra 4 aufnehmen, ein deutlicher Zugewinn ist es für das Ascend P6S trotzdem. ARM spricht selbstbewusst von einer „perfekten und flüssigen Spiele-Erfahrung“.

Es wird übrigen erwartet, dass das Ascend P6S um die 2.700 Yuan (ca. 327 Euro) kosten wird.

[Quellen: IT168 | via UnwiredView]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

3 Kommentare

  1. Also liebe Leute. Der normale P6 den man in EU bekommt hat definitiv einen MicroSD Slot. Nur die Version mit Dual-Sim hat keinen. Aber von der habt ihr ja auch nicht gesprochen.

  2. Ich bin mir nicht sicher aber ich glaube Stefan meinte den Vergleich zu dem ersten Beitrag von dem Ascend P6S mit Okta-Core-CPU.
    Das das erhältliche Ascend P6 einen SD-Card Slot sollte er wissen denn er hat ja auch zu unseren Test
    http://www.go2android.de/test-huawei-ascend-p6-wahre-schoenheit-kommt-von-innen/
    verlinkt in dem das auch nochmal deutlich drin steht – und in dem Video ja auch 😉
    Gruß
    MaTT

    • Ok, das ergibt Sinn. Ein Fehlen des MicroSD Slots wäre schade und in meinen Augen ein großer Rückschritt. Das würde auch der schnellere Proc. nicht kompensieren.

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