Ausblick auf die Apps für die Samsung Gear VR

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Samsung Gear VR

Eines der interessantesten Gadgets überhaupt der kommenden IFA 2014 wird mit sehr großer Wahrscheinlichkeit die Samsung Gear VR werden, ein Headset für Samsung-Geräte zum Erleben der virtuellen Realität. Zuletzt wurde ein erstes Bild des möglichen Designs geleakt und gestern Abend gab es neues Material zu der Brille, welche einen weiteren Einblick erlaubt.

Samsung wurde zuletzt mal vorgeworfen, dass den Südkoreanern dieses gewisse Etwas abhanden gekommen sei. Kurz: Die echten Innovationen fehlten bei der Vorstellung des Samsung Galaxy S5. Das kann man jetzt sehen wie man will aber Fakt ist, dass der Konzern das nicht auf sich sitzen lassen will und mit dem kommenden Samsung Galaxy Note 4 einiges wagt, um diese These zu entkräften. Ein weiteres Argument gegen Innovationslosigkeit wird allerdings das Zubehör werden, welches ebenfalls vorgestellt wird. Denn mit der Samsung Gear VR stößt Samsung in den Bereich Virtual Reality vor und will wohl der Google Glass Konkurrenz machen.

Die Samsung Gear VR Apps

Ob sich das Alles wirklich so toll nutzen wird sich wohl frühestens zur IFA zeigen, welche dieses Jahr vom 5. bis zum 10. September stattfindet (und wir natürlich vor Ort sein werden). Ein ganz klein wenig mehr Licht ins Dunkel bringen nun die von SamMobile veröffentlichten Screenshots des Samsung Gear VR Setup Wizards und des HMT Manager. Zwar ist nicht allzu viel zu sehen, aber der Einblick in die Funktionalität ist auch schon mal etwas.

Denn nachdem der Samsung Gear VR Manager erstmalig gestartet wird, lädt der Einrichtungsassistent zunächst drei weitere Apps herunter: VR Panorama, VR Cinema und den HMT Manager. Die erste App dürfte vermutlich etwas damit zu tun haben, dass man mit seinem Smartphone „durch“ die Samsung Gear VR hindurch schauen kann, sozusagen die echte Realität sehen kann ohne die Brille abnehmen zu müssen. Die zweite App dürfte ein spezieller Videoplayer sein, um 3D-Filme anschauen zu können, um einen echten 3D-Effekt genießen zu können. Und die dritte sowie letzte App ist schließlich laut SamMobile eine frühe Version des Gear VR Manager, um diverse Funktionen einstellen zu können.

Grundlegende Einstellungen der VR-Brille

Mit dem Gear VR Manager kann man zum Beispiel eine Warnmeldung aktivieren, welche im Stundenrhythmus daran erinnert, dass man sich in einer virtuellen Umgebung befindet. Dürfte zwar nicht allzu schwer fallen das selbst mit zu bekommen, aber schön zu sehen das Samsung selbst an so etwas denkt für seine Samsung Gear VR. Außerdem kann man eine Anleitung zum Wiederverbinden einblenden lassen, sobald das Smartphone von der Samsung Gear VR getrennt wurde. Und schlussendlich kann man ein Display-Timeout der Samsung Gear VR einstellen und das Gerät neu kalibrieren.

Bedient wird die Samsung Gear VR übrigens über ein kleines auf der rechten Seite befindliches Touchpad, welches von einer oberhalb liegenden Zurück-Taste komplettiert wird. Drückt man diese Länger, wird die Funktion zur „Durchsicht“ aktiviert, wofür die rückseitige Hauptkamera des Samsung-Smartphones genutzt wird. Man muss also die Brille nicht zwangsläufig abnehmen um mal auf’s Klo gehen zu können, wobei auch das arg komisch wäre. Die Steuerung über S Voice ist ebenfalls möglich, womit man wieder beim Stichwort „Klo“ wäre.

Die Hardware der Samsung Gear VR wird übrigens von Samsung komplett in Eigenregie entwickelt, während zumindest bei der Software Hilfe in Anspruch genommen wird. Und niemand geringeres als die Profis der Oculus Rift helfen Samsung bei der Entwicklung der Software. Man kann also davon ausgehen, dass die Sache ziemlich gut funktioniert, auch wenn sie wohl auf lediglich drei nutzbare Smartphones eingeschränkt wird: Dem Samsung Galaxy Note 3, Galaxy S5 und dem zur IFA 2014 erwarteten Samsung Galaxy Note 4. Grund dafür ist der USB 3.0 Anschluss, den bisher nur diese genannten Geräte haben.

[Quelle: AndroidPolice]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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