aussiePAD 2: Oberklasse-Hardware zum Einsteigerklasse-Preis

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Der Kampf im Mobilfunkmarkt wird härter denn je ausgetragen, aus dem bisher lediglich 2 Firmen wirklich erfolgreich herausstechen: Apple aus den USA und Samsung aus Südkorea. Beide Firmen schenken sich fast nichts und auch bei den Preisen im Handel werden sich beide Firmen immer ähnlicher. Schön wenn es da ein kleines Unternehmen wagt, Oberklasse-Hardware zum kleinen Preis an den Mann zu bringen.

Keine Frage, das Galaxy note 10.1 von Samsung ist derzeit eines der besten Tablets auf dem Markt. 1,6 GHz Exynos 4412 Quadcore, 2 GB RAM, erweiterbare 16 GB interner Speicher, 10,1″ Display mit 1.280 x 800 Pixel Auflösung, quasi alles was an Funktechnik möglich ist und das alles mit Android 4.1.1 Jelly Bean garniert. Sowohl in Sachen Hardware als auch Funktionen und Software ist alles auf höchstem Niveau, was leider auch für den Preis gilt. Mehr als 500 Euro werden für das kraftvolle Paket fällig, was nicht jeder bereit ist zu zahlen.

Insofern dürften manche mit freudiger Erregung Richtung Australien schielen, wo sich das Unternehmen aussiePADS daran macht, ihr gleichnamiges Tablet der zweiten Generation auf den Markt zu bringen: Das aussiePAD 2. Das will nicht nur mit einem unglaublich günstigen Preis von gerade mal 299 US Dollar, womit sich das aussiePAD 2 definitiv mit einem Nexus 7 messen lassen wird müssen. Und was bekommt man eigentlich alles für knapp 300 US Dollar? Das hier alles:

  • 10,1″ Display mit 1.280 x 800 Pixel
  • Exynos 4412 Quadcore mit 1,6 GHz
  • 2 GB RAM
  • 16 GB interner Speicher
  • MicroSD, WLAN b/g/n, Bluetooth 4.0, HDMI
  • 5 Megapixel Kamera, 2 Megapixel Frontkamera
  • 5.800 mAh Akku
  • Android 4.0 Ice Cream Sandwich

Also das muss man schon zugeben, für 299 US Dollar liest sich das alles gar nicht mal so schlecht. Zumal es ein optionales Tastaturdock geben wird, dass einen zusätzlichen 8.000 mAh Akku mitbringt, sowie einen USB-Anschluss mit OTG-Funktion und Lautsprecher. Der Akku des Tastaturdocks erhält zudem nicht nur das Tablet am Leben, sondern kann den Tablet-internen Akku auch noch aufladen.

Der Erfolg des Tablets ist aber, wie die Kollegen von Ausdroid bemerken, im Wesentlichen von der Qualität der Verarbeitung und der gefühlten System-Performance abhängig. Angesichts des puren Datenblattes, dürfte man sich zumindest in Sachen Leistung keine allzu großen Sorgen machen. In Kürze wird in Australien der Vorverkauf beginnen, das Tablet selbst aber erst ab dem 7. Januar verschickt werden. Ob überhaupt und falls wann das aussiePAD 2 seinen Weg auch nach Europa finden wird, können wir nicht sagen. Das dürfte wohl ziemlich stark am wirtschaftlichen Erfolg in Australien abhängig sein, falls aussiePADS überhaupt mit einer globalen Vermarktung liebäugelt.

Übrigens hat die Kombination aus Tablet und Tastaturdock in unseren Augen eher weniger etwas mit der Transformer-Reihe von ASUS gemeinsam. Jedes erfolgreiche Tablet bekommt über Kurz oder Lang ein Tastaturdock spendiert. Das Tastaturdock der Transformer-Tablets punktet neben dem Zusatzakku vor allem in der Notebook-ähnlichen Zuklapp-Funktion, während ansonsten Tastaturdocks nur Docks sind und nicht mehr. Nur falls der Vergleich aufkommen sollte. Zudem erinnert das Dock des aussiePAD 2 irgendwie an das Tastaturdock für die Galaxy-Tab-Reihe von Samsung. Zufall?

[Quelle: aussiePADS | via Ausdroid]

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Stefan

Stellvertretender Chef-Redakteur
Student mit Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

3 Kommentare

  1. Hört sich echt nicht schlecht an. Nur hab ich von der Firma noch nie was gehört, mal sehen wie das ganze sich in der Praxis schlägt.

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