BenQ steigt (wieder) in den Smartphone-Markt ein

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BenQ F3 und BenQ A3

Im Herbst des Jahres 2012 gab der taiwanische Konzern BenQ seinen Ausstieg aus dem Markt für Smartphones bekannt, man wolle keine neuen Geräte mehr entwickeln und herstellen. Die guten Wachstumsaussichten für Smartphones in der Einsteiger- und Mittelklasse haben jedoch zu einem Umdenken geführt: BenQ steigt mit gleich zwei Android-Geräten erneut ein.

Analysten gehen davon aus, dass der Markt für Smartphones der mittleren Preisklassen in den kommenden Jahren ordentlich wachsen wird, weshalb unter anderem HTC und Samsung ihre Anstrengungen in diesem Markt verstärken wollen. Aber auch für alte Bekannte hat der Markt so seine Reize gefunden, denn sonst würde es der taiwanische Konzern BenQ mit den beiden neuen Android-Smartphones BenQ A3 und BenQ F3 nicht noch einmal wissen wollen. Das beide Modelle sich in der Mittelklasse wohlfühlen, kann direkt am Datenblatt mit den technischen Daten gesehen werden.

  • 4,5″ IPS Display mit 960 x 540 Pixel Auflösung
  • Quadcore mit 1,2 GHz
  • 1 GB RAM
  • 4 GB interner Speicher
  • 2 Megapixel Frontkamera
  • Android 4.2.2 Jelly Bean

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Mittelklasse mit BenQ

Lediglich an drei kleineren Unterschieden ist eine Differenzierung beider Modelle möglich: Während der 1,2 GHz schnelle Quadcore des A3 aus dem Hause Qualcomm kommt und auf den Namen MSM8225Q bzw. Snapdragon S4 Play hört, werkelt im F3 ein MediaTek MT6589 mit derselben Taktrate und Anzahl an Kernen. Weiter geht es bei der rückseitig verbauten Kamera. Im Falle des F3 kommt der 13 Megapixel auflösende Sensor von Sony, beim A3 liegt die Auflösung bei „nur“ 8 Megapixel. Und schlussendlich ist der Akku des F3 mit 2.100 mAh geringfügig größer als der 2.000 mAh fassende Akku des A3.

Beide BenQ Smartphones werden in Kürze in Taiwan auf den Markt kommen und 5.990 bzw. 7.990 New Taiwan Dollar kosten, was umgerechnet etwa 149 bzw. 199 Euro entsprechen würde. Ob BenQ den Wiedereinstieg auch hierzulande plant, ist bisher nicht bekannt. Allzu abwegig wäre der Schritt jedenfalls nicht, wenngleich das Unternehmen damals eher als BenQ-Siemens in Deutschland tätig war.

[Quelle: DigiTimes | via MobileGeeks]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

Ein Kommentar

  1. Kuckuck schreibt:

    BenQ hätte sich lieber auf etwas konzentrieren sollen was zwar von den Käufern gesucht aber leider seit ca. drei Jahren nicht mehr angeboten wird – Smartphones mit einer physischen Tastatur. Immer wieder liest man in den Foren davon. Leider bevorzugt man die 08/15 Lösung und versucht mit dem 156ten „Mittelklasse“ Smartphone zu beeindrucken.
    In dieser Sparte ist der Markt mehr als gesättigt und man wird es sehr schwer haben.

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