Blackberry: Das Blackphone ist ungeeignet für den Geschäftseinsatz

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Blackphone

Zum MWC 2014 wurde mit dem Blackphone ein besonders sicheres Android-Smartphone vorgestellt, bei welchem das Thema Datensicherheit ganz besonders im Vordergrund steht. Mittlerweile sind die ersten Geräte ausgeliefert und die Konkurrenz beginnt über den Neueinsteiger zu lästern. So wie die einstige Smartphone-Größe Blackberry.

Der Konzern von CEO John S. Chen behauptet, dass das Blackphone vielleicht für den einfachen Bürger durchaus eine gewisse Sicherheit bieten könne, aber für Unternehmenskunden absolut inakzeptabel sei. So behauptet Blackberry, dass der Ansatz des US-amerikanischen StartUps bestenfalls mittelmäßig sei im Vergleich zum Blackberry Enterprise Server 10 und dessen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung der gesamten Kommunikation, die man in einer „Post-Snowden-Umgebung“ bräuchte. Zumal Blackberry darauf aufmerksam macht, das keiner wirklich weiß, ob das Blackphone die gesamte geschäftliche Kommunikation protokolliert und speichert. Beides wäre für die Finanz- und Gesundheitsbranche ein klares KO-Kriterium.

Auf der anderen Seite verwundert es nur wenig, dass das kanadische Unternehmen Blackberry gegen die Konkurrenz wie das Blackphone austeilt. In den letzten Monaten und Jahren musste der Konzern selbst kräftig einstecken im Unternehmensbereich und dabei vor allem von Apple und Samsung. Letzterer Konkurrent hat mit Samsung Knox, was mittlerweile fester Bestandteil von Android L Werden soll, eine Lösung für Android-Geräte entwickelt.

Letztlich will Blackberry nichts anderes sagen, als das man „nicht nur um das Thema herum redet“, sondern auch Taten sprechen lässt. Anders als die Konkurrenz.

[Quelle: PhoneArena]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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