Blackberry Playbook verträgt iOS Apps

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Das Tablet Blackberry Playbook vom kanadischen Hersteller Research in Motion (RIM) verkaufte sich nicht erhofft, was mehrere Gründe hat. Wichtigster ist wohl, dass das Tablet im Auslieferungszustand ohne ein zusätzliches Blackberry Smartphone quasi nicht benutzbar war. Um den zusätzlichen Missstand der App-Armut zu umgehen, wurde kurzerhand der Android App Player entwickelt und das scheint noch nicht das Ende der Fahnenstange zu sein.

Während Entwickler ihre Android Apps für den Blackberry Playbook Store einreichen können, wenn bestimmte Kriterien erfüllt sind, beschränkte sich das Angebot an Apps auf ganz wenige für das Playbook. Die Emulation von Android ist keine allzu große technische Hürde, wie die Qualität der ausgeführten Android Apps im Android App Player beweist. Umso aufsehenerregender ist die Nachricht über das erfolgreiche ausführen von iOS Apps auf dem Blackberry Playbook. Die Kollegen von Crackberry.com waren zunächst vollkommen verständlich mehr als skeptisch dem gegenüber, der Entwickler des Emulators hingegen konnte innerhalb kürzester Zeit mit einem Video beweisen, das seine Behauptung war ist.

The CPU isn’t emulated on Playbook (though it is on Windows). It works very similarly to how WINE works to run Windows applications on Linux. The app binary is mapped into memory and imports are resolved to point to my own implementation of the various APIs needed. iOS actually uses a few open APIs already, which Playbook supports just as well (GL ES, and OpenAL). The bulk of the work has been in implementing all of the objective C classes that are required. The ARM code of the applications run as-is – the armv6/v7 support on PB/iDevices are pretty much identical, and the code is designed to run in USR mode. No SWIs, GPIO accesses or any of that kind of shenanigans.

Die CPU wird nicht im Playbook emuliert (so wie unter Windows). Das Ganze funktioniert ähnlich wie WINE funktioniert, um Windows Anwendungen unter Linux auszuführen. Die App Binary wird in den Speicher geladen, während Importe aufgelöst und an meine eigene Implementation diverser notwendiger API’s weitergeleitet werden. iOS verwendet einige offene API’s die das Playbook auch unterstützt (GL ES und OpenAL). Der Großteil der Arbeit war die Implementierung der ganzen Objective-C-Klassen, die benötigt werden. Der ARM-Code der Applikation läuft wie er ist – die armv6/v7-Unterstützung des Playbook/iDevice ist nahezu identisch und der der Code ist dafür ausgelegt im USR-Modus zu laufen. Keine SWI’s, GPIO-Zugriffe oder jegliche andere Spielereien.

So schön das Ganze auch ist, der Emulator wird nie seinen Weg in irgendwelche offiziellen App Stores finden, da sonst Apple ein wahres Klagegewitter loslassen wird, verständlicherweise. Damit ihr das alles selber in Aktion sehen könnt, gibt es noch zwei kleine Videos. Im ersten ist der Emulator auf dem Playbook in Aktion zu sehen, wie er Sega#s Super Monkey Ball sowie Tiny Tower abspielt und das Navigationsprogramm TomTom gestartet wird. Ebenfalls demonstriert wird Sushi Cat, iFart und noch einige andere Spiele für iOS. Im zweiten Video wird das Windows-Pendant gezeigt mit Angry Birds. Gibt es zwar bereits als offizielles PC-Spiel aber zur Demonstration der Machbarkeit ganz passabel geeignet.

[Quelle: Crackberry.com | via SmartDroid.de]
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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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