BlackBerry Venice: Neue Bilder zeigen den Slider in Aktion

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BlackBerry Venice

Neben den neuen Nexus-Geräten und den beiden anderen Neuheiten von LG sowie HTC, wird das BlackBerry Venice eines der spannendsten Geräte in diesem Herbst werden. Der Grund dafür ist der unerwartete Versuch mit einem vollwertigen Android Smartphone, in welchem die Stärken von BlackBerry zu neuer Blüte gebracht werden sollen. Neue Fotos bestärken die Vorfreude.

Man kann ohne lügen zu müssen behaupten, dass der kanadische Smartphone-Pionier mit dem BlackBerry Passport (zum Beitrag) nach langer Zeit wieder ein wirklich gutes Smartphone vorgestellt hat. Jedoch wird dessen Erfolg mit der Vorfreude auf das BlackBerry Venice geradezu verdrängt. Der Tastatur-Slider zeigt auf einer ganzen Serie von neuen Fotos, auf was sich Käufer des Android Smartphones schon jetzt freuen dürfen.

BlackBerry Venice von allen Seiten

Und das ist eine ganze Menge, wie man an den Fotos des Gerätes sehen kann. So wird das BlackBerry Venice auf ein nahezu nacktes Android setzen – ob noch Android 5.1.1 Lollipop oder schon Android 6.0 Marshmallow ist noch offen – welches die Kanadier nur gering den eigenen Vorstellungen nach optimiert haben (zum Beitrag). Aber zunächst einmal der Beweis, dass es sich tatsächlich wie schon oft angedeutet auch wirklich um einen Tastatur-Slider handelt (zum Beitrag).

So wird man alleine vom Homescreen aus schon etliche Dinge auf dem BlackBerry Venice erledigen können. Zum Beispiel das Verfassen einer neuen Nachricht über eine Wischgeste von der Home-Taste aus, wo sich auch Google Now befindet und eine lokale Suchfunktion. Eine weitere Anpassung ist im Bootscreen des Gerätes zu sehen. Dort soll der kleine Bugdroid – das Android-Maskottchen – ein Schild halten, was die Kompetenz von BlackBerry im Bereich der Sicherheit unterstreichen soll.

Interessant ist auch, was das BlackBerry Venice alles an Widgets für den Homescreen spendiert bekommt. Über den BBM Messenger, den Posteingang des Mail-Kontos oder den Kalender finden sich eine ganze Reihe an nützlichen Widgets ab Werk wieder, welche das Daten-Management nicht nur schneller, sondern auch effizienter machen sollen.
Selbst eigene App-Shortcuts für neue Nachrichten sollen sich auf dem Homescreen des BlackBerry Venice ablegen lassen. Eines der Highlights ist jedoch der Task-Switcher des BlackBerry Venice: Je nachdem wie häufig man eine App nutzt, desto größer ist die betreffende App-Karte im Task Manager.

Abgesehen von der ganzen Reihe an Fotos des echten BlackBerry Venice in Aktion, haben die Kollegen von AndroidAuthority noch ein paar Details zur verbauten Technik zugespielt bekommen. So soll das Display angeblich 5,4 Zoll groß sein, wobei dessen Auflösung nicht bekannt ist. Ein Curved Display wie im Samsung Galaxy S6 edge wird jedoch vermutlich nicht zum Einsatz kommen, auch wenn die Spiegelungen auf dem Display-Glas diesen Eindruck erwecken.

Durch den Snapdragon 808 Hexa-Core-Prozessor mit maximal 1,8 GHz und 3 GB wären die 2.560 x 1.440 Pixel Auflösung zudem gar nicht mal so abwegig. Immerhin bietet der Prozessor genügend Leistung in Kombination mit der Adreno 418 und wird dabei nicht einmal übermäßig heiß. Auf der Rückseite findet eine Kamera mit ganzen 18 Megapixel inklusive einem optischen Bildstabilisator Platz.

Und wann kommt es?

Im November soll das BlackBerry Venice in den US-Handel kommen und bei allen vier großen Netzbetreibern des Landes verkauft werden. Wann dieses doch relativ außergewöhnliche Android Smartphone zu uns kommt – ob überhaupt – und zu welchem Preis ist leider nicht bekannt. Liebhaber der BlackBerry-Tastatur sowie einer physisch herausziehbaren Hardware-Tastatur steht jedenfalls nach sehr langer Zeit endlich wieder ein vernünftiges Gerät bevor, welches durchaus zum Überraschungserfolg des Jahres werden könnte.

Vorausgesetzt das BlackBerry Venice wird kein US-exklusives Android Smartphone bleiben, BlackBerry setzt den Preis konkurrenzfähig an und kann noch ein paar weitere Schmankerl bieten.

[Quelle: AndroidAuthority]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

Ein Kommentar

  1. ing.Hans-Ehlert Wohlers schreibt:

    Ich liebe das Passport. Nur mit den Kontakten gibt es Probleme.Sie verdoppeln oder ver 10 fachen sich.

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