BlackBerry: Zweites Smartphone nächstes Jahr wird günstiger

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BlackBerry

Mit dem BlackBerry PRIV ist dem angeschlagenen kanadischen Konzern ein echter Glücksgriff gelungen. Nicht nur ist das Smartphone trotz seines hohen Preises gut angenommen worden, es hat auch die finanzielle Wende zum besseren ausgelöst. Nun hat der CEO des Unternehmens das zweite Modell angedeutet und dessen möglichen Preis für den Handel.

Mit 779 Euro ist das PRIV alles andere als preiswert, aber dafür bekommt man neben einer hohen Leistung und einer tollen Hardware-Tastatur auch noch einiges anderes geboten. Zwar will sich BlackBerry grundsätzlich nicht aus dem Oberklasse-Geschäft verabschieden, aber das nächste Modell mit Android könnte durchaus im  Bereich der preiswerten Mittelklasse liegen. Das gab John Chen in seiner Position als CEO von BlackBerry nun in einem TV-Interview zu Protokoll.

Ein Blick in die Zukunft

Diese Aussage würde sich mit zuletzt aufgetauchten Gerüchten decken, die von einem Budget-Smartphone mit Android und Hardware-Tastatur sprechen, die im Gegensatz zum PRIV fest unter dem Display verbaut ist und sich nicht herausziehen lässt. Unweigerlich gehen die Gedanken dabei in Richtung des vor einigen Wochen geleakten BlackBerry Vienna, was auf diese Umschreibung der Mittelklasse passen würde (zum Beitrag).

Vor allem die buntere Farbgebung deutet schon an, dass sich das Vienna – dabei handelt es sich um einen Codenamen wie Venice für das PRIV – sich eher an eine jüngere Zielgruppe wendet und weniger an Geschäftsleute mit seriösem Auftreten.
Zur Technik des Vienna ist indes nach wie vor nichts bekannt. Weder zum Display, dessen Auflösung, dem verbauten Speicher oder der Kamera. Einzig das Android als Betriebssystem mit all den Sicherheitsrelevanten Zusatz-Entwicklungen von BlackBerry (zum Beitrag) vorinstalliert sein wird gilt als sicher.

Diese Technologien und noch einiges mehr haben wir uns in dem folgenden Test des ersten Smartphones der Kanadier mit Android angeschaut. Es gibt viele gute Ansätze, aber auch noch Luft nach oben.

[Test] BlackBerry PRIV – Sicherheit geht vor!

Zumindest im Bereich des Prozessors lassen sich erste Spekulationen aufstellen. Wie wir zuletzt schon berichteten, testet BlackBerry erste Prototypen mit einem Prozessor von Samsung. Zwar handelt es sich dabei um den aktuellen Spitzenreiter Exynos 7420 mit acht Kernen, aber die mögliche Partnerschaft könnte durchaus auch auf Prozessoren für die Mittelklasse ausgedehnt werden, zum Beispiel auf einen Exynos 7580 der aktuell im Samsung Galaxy S5 Neo zum Einsatz kommt.

Freilich ist das alles nur Spekulation, die auf der Aussage des amtierenden CEO des kanadischen Konzerns basiert. Letzten Endes könnte der anhaltende Erfolg des PRIV die Pläne von BlackBerry beschleunigen oder verlangsamen. Fakt ist, dass der Preium-Markt alleine nicht für ein längerfristiges Überleben in der Smartphone-Branche reicht, auch wenn mit Premium-Smartphones das meiste Geld zu verdienen ist. Der Großteil der Geräte wird in den preiswerteren Regionen abgesetzt und eben da sind die Kanadier nicht sonderlich gut vertreten.

Die Zukunft wird also noch spannend für BlackBerry

[Quelle: Bloomberg]

 

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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