Britische Chipschmiede ARM mit Rekordergebnissen

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Als die Chipschmiede ARM 1990 gegründet wurde, ahnten die Inhaber sicher nicht, das sie einmal so erfolgreich sein würden. Mittlerweile werden die Designs für CPU’s und Grafikchips millionenfach lizenziert und Jahr für Jahr steigt der Umsatz und Gewinn. Kurz gesagt, ARM ist einer der großen Gewinner durch die steigende Nachfrage an Smartphones und Tablets.

Das Firmenchef Warren East diese Zahlen als gut bezeichnet, wundert da kaum, er geht von einem Umsatzwachstum in Höhe von 10% aus. Über das gesamte Jahr 2011 gesehen setzte man 589,7 Millionen Euro um, was ebenfalls einer Steigerung von 21% verglichen mit dem Vorjahr entspricht. Beim Bruttogewinn legte man um 37% zu auf 275,4 Millionen Euro.

So konnte der Gewinn um 21% und der Umsatz gar um bis zu 45% gesteigert werden gegenüber dem vorherigen Quartal. So betrugen die Einnahmen ca. 165,2 Millionen Euro, wovon ca 60,7 Millionen Euro auf Architekturlizenzen und 87,2 Millionen Euro an Umsatzbeteiligungen. Denn die Lizenzierung der Architekturen sieht auch die Umsatzbeteiligung an jedem verkauften Chip durch die Lizenznehmer vor. Der erwirtschaftete Bruttoüberschuss beträgt 82,7 Millionen Euro gegenüber 57 Millionen Euro im Vorjahr.

So konnte man im 4. Quartal 2011, zwischen Oktober und Dezember, 25 neue Lizenznehmer vorweisen, was sich somit auf  nahezu 850 Lizenznehmer insgesamt beläuft. Basierend auf dieser Zahl konnte man ein Wachstum von 10% an ausgelieferten Chips der Lizenznehmer im Bereich der Smartphones und Mobilgeräte verzeichnen, im Bereich Consumer Electronics und Embedded sogar ein Zuwachs von 40% auf insgesamt 1,2 Milliarden.

[Quelle: Computerbase.de]
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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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