ASUS Chromebit: Chrome OS bleibt weiterhin bestehen!

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chrome_os_2Vergangene Woche sorgte ein Bericht des Wall Street Journals über die Zusammenlegung von Chrome OS und Android für Aufsehen, doch Google hatte sofort Entwarnung gegeben. Das für preiswerte Notebooks entwickelte Betriebssystem werde man nicht einfach so aufgeben. Bestes Beispiel dafür ist der Chromebit von ASUS, ein kleiner HDMI-Mini Computer mit Chrome Betriebssystem, der schon bald zu einem Preis von nur 89 Euro auf den Markt kommen soll.

Der Chromebit selbst ist nichts Neues mehr, denn der HDMI-Stick für Fernseher und Monitore wurde bereits vor einigen Monaten offiziell von Google vorgestellt. Wie man am Namen bereits erkennt, kommt auf dem Stick Chrome OS zum Einsatz, wodurch sich Fernseher zu mehr als nur zu einem Smart TV verwandeln lassen. Dabei ist der Start des Chromebit Sticks fast schon Nebensache in dem Blogartikel, den Hiroshi Lockheimer als neuer Vice President of Android and Chrome OS verfasst hat.

Technisch bietet der Chromebit wie zu erwarten nicht viel. So kommt in dem knapp 100 US-Dollar teuren Gadget ein Rockship RK3288 Quad-Core-Prozessor zum Einsatz, der auf 2 GB RAM und 16 GB internen Speicher zugreifen kann. Ins Internet geht es per WLAN-ac und Zubehör wie Maus oder Tastatur lassen sich per Bluetooth 4.0 mit dem Chrome OS Stick von ASUS verbinden. 85 US-Dollar will Google für den Chromebit haben, wobei noch nicht klar ist, ob beziehungsweise wann er auch nach Deutschland kommt.

Chrome OS bleibt

Der Artikel selbst soll nochmals verdeutlichen, dass Google das Desktop-Betriebssystem keinesfalls einstellen wolle und nannte auch einige Zahlen zur Verbreitung von Chrome OS, um Zweifler zuvor zu kommen sowie Fans der Plattform zu beruhigen. So spricht Lockheimer unter anderem davon, dass an jedem Schultag allein über 30.000 neue Chromebooks das erste Mal aktiviert werden und das noch einige neue Chromebook-Modelle für das kommende Jahr zu erwarten sind. Nach einer Aufgabe des Betriebssystems zugunsten einer einheitlichen Plattform mit Android sieht das nicht aus.

Den Statistiken von Google zufolge nutzen zudem über 2 Millionen Lehrer und Schüler in über 150 Ländern die Share to Classroom Extension für den Google Chrome Browser, welche erst dieses Jahr im September veröffentlicht wurde. Sogar Netflix und Starbucks nutzen mittlerweile Chromebooks in ihrem Geschäftsalltag, was für Google natürlich einen großen Erfolg darstellt. Zwar kann die App-Auswahl bei weitem nicht mit dem Angebot für andere Plattformen mithalten, aber dennoch gibt es einige.
Ein paar der wichtigsten Apps stellen wir euch in diesem Artikel einmal vor:

Top 10 der Must Have Chrome OS Apps

Allerdings muss man auch hinzufügen, dass besagter Bericht des Wall Street Journals frühstens 2017 mit ersten vorzeigbaren Ergebnissen rechnet, inklusive dem Einstellen von Chrome OS (zum Beitrag). Nur fließt bis 2017 noch einiges an Wasser die Weser herunter, sodass sich bis dahin die ganze Sache auch gänzlich anders entwickeln könnte. Bisher sind zum Beispiel ausgewählte Android-Apps für Chrome OS verfügbar (zum Beitrag) und auch „Chromebook for Work“ ist ein Zeichen dafür, dass Google an dem Betriebssystem festhalten will.

[Quelle: Google Chrome Blog]
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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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