Counter Strike 1.6: Android-Portierung nimmt Formen an

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Einer der großen Klassiker im Bereich der Online-Shooter ist das ursprünglich als Modifikation für Half-Life gestartete Counter Strike, welches über 10 Jahre lang das beliebteste Spiel im eSports-Bereich war. Auch heute noch hat der First-Person-Shooter zahlreiche Fans und diese können schon bald ihren Lieblings-Shooter auch sprichwörtlich via Android Smartphone in die Hosentasche stecken.

Wie schon zuletzt bei Half-Life handelt es sich um einen inoffiziellen Port, für den sich ebenfalls die Macher von Xash3D verantwortlich zeichnen. Die Schwierigkeit der Portierung bestand in erster Linie darin, mit Hilfe des HLSDK 2.3 einen adäquaten Ersatz für den Desktop-Client zu entwickeln, sodass Counter Strike in der Version 1.6 in annehmbarer Geschwindigkeit auf einem Android Smartphone oder Android Tablet lauffähig ist.

Counter Strike wird mobil

In einem Video zeigen die Macher ihre Fortschritte und spielen eine Runde Counter Strike auf verschiedenen Maps. Dabei kommen die typischen Waffen wie Maschinengewehr, Pistole, Granate oder auch das Messer zum Einsatz und die bekannten Sound-Files, mit denen zahlreiche eSportler groß geworden sind.

Nimmt man die Portierung von Half-Life als Vergleich heran (zum Beitrag), dann dürfte sich Counter Strike 1.6 für Android ebenfalls auch auf Mittelklasse-Modellen des letzten Jahres spielen lassen und das ohne großartige Ruckler. In wie fern der Multiplayer-Part und die Unterstützung von Mods für das Original aussieht ist schwer zu sagen. Wenn dann werden die Entwickler sich dazu noch früh genug äußern.

Die Steuerung erfolgt mit großer Wahrscheinlichkeit wie bei Half-Life über den Touchscreen des Gerätes, die aus eigener Erfahrung mit dem Half-Life Port erfreulich gut gelungen ist. Alternativ werden auch diverse Gamepads unterstützt, für die es dann allerdings etwas Bastelarbeit bedarf.

Bei der Gelegenheit sollte man auch darauf hinweisen, dass die Entwickler den kompletten Code für die Portierung von Counter Strike für Android selbst entwickeln und nicht auf den bestehenden Code von einem anderen Projekt aufbauen wollen. Alibek Omarov als Teil des SDLash3D Teams weigert sich, den Quellcode eines anderen „zu stehlen“ wie man den YouTube-Kommentaren entnehmen kann.

Ebenfalls eine interessante Anmerkung ist, dass die Entwickler den Quellcode des portierten Counter Strike Client als Open Source veröffentlichen wollen. Theoretisch würde dadurch eine Portierung für andere Betriebssysteme möglich, was indirekt auch eine Portierung für Windows 10 Mobile realistisch erscheinen ließe. Immerhin plant Microsoft eine große Kompatibilität zu Android, wodurch die Portierung von Apps für Entwickler besonders leicht gemacht werden soll.

[Quelle: ModDB]
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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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