Das wird der nVIDIA Tegra 3, Codename „Kal-El“

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Mit dem HTC Edge und dem Asus Transformer Prime sind die ersten Geräte bekannt, die von NVidia’s neuem SoC angetrieben werden. Der Tegra3-SoC (System on a Chip), Codename „Kal-El“ (wie der richtige Name von Superman), ist der erste mobile Quadcore-SoC, der im Endkundenmarkt verfügbar sein wird. Qualcomm mit dem Snapdragon der 4. Generation und Texas Instruments mit dem OMAP5 werden erst im Laufe des Jahres 2012 nachziehen.

NVidia’s Tegra3-SoC wird mit 4 ARM-Cortex-A9-Kernen daherkommen, die durch einen Low-Power-Kern, ebenfalls ein ARM Cortex A9 nur mit maximal 500 MHz, für besonders einfache Aufgaben in den Ruhepausen unterstützt werden. NVidia spricht hier von einem „variablen symmetrischen Multiprozessorsystem“ (vSMP). Interessant ist hierbei die Lastverteilung auf die einzelnen Kerne bei verschiedenen Aufgaben, wie folgende Infografik verdeutlichen soll.

Dadurch soll der Tega3 eine Einsparung beim Stromverbrauch von bis zu 14% bei der MP3-Wiedergabe erreichen im Vergleich zum Vorgänger Tegra2 und bei HD-Videos sogar bis 61%. Im direkten Vergleich mit dem OMAP4 von Texas Instruments und dem MSM8x60 von Qualcomm soll bei gleicher Leistung die Einsparung zwischen 60 und 70% liegen. Wie nicht anders zu erwarten, soll auch bei voller Last und deutlich höherer Gesamtleistung der Stromverbrauch niedriger ausfallen.

Des Weiteren sollen 12 GPU-Kerne verbaut sein, was dem SoC zu einer enorm großen Grafikpower verhelfen sollte, so ist der auf den Namen „Kal-El“ getaufte SoC in der Lage, sogenanntes Extreme-HD mit einer Auflösung von 2560 x 1600 Pixel auszugeben. Wie leistungsfähig der Grafikteil ist, verdeutlicht folgende Techdemo:

Während der Tegra2 bei der Techdemo noch an die 13 Frames erreichte, schafft Kal-El 35 Frames, was einer Steigerung von ca. 170% entspricht. Gefertigt wird der SoC im 40-nm-Verfahren bei TSMC und entfaltet seine Leistung unter Android erst 2.3, bzw. 3.0 und höher. Über einen Einsatz in Windows-8-Tablets wird ebenfalls nachgedacht, ist die Leistung doch mehr als ausreichend und konkurrenzfähig zu Intels Atom-Plattform.

UPDATE:

Es gibt eine zweite Techdemo für Kal-El, welche auf den Namen „Glowball 2“ hört und die Fähigkeiten in einer Unterwasserwelt demonstrieren soll. DesWeiteren wurde bekannt, das der Maximaltakt pro Performance-Kern „nur“ bei 1,4 GHz statt wie bisher vermutet bei 1,5 Ghz liegen wird.

 

[Quelle: Computerbase.de]
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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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