Die Android Tops und Flops aus dem Jahre 2013

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Android Tops und Flops

Das Jahr 2013 haben wir nun mehr oder weniger erfolgreich hinter uns gebracht, da wollen wir doch noch einmal die Gelegenheit bei dem Schopfe packen und die Android Tops und Flops aus dem Jahre 2013 der android tv Redaktion Revue passieren lassen. Denn ein paar Highlights hatte  ja nun doch die Welt des mobilen Betriebssystem aus dem Hause Google ja doch zu bieten. Ob sich da eure spontanen Ideen mit den unseren decken erfahrt ihr in unserem nun folgenden Beitrag.

Unser ganz persönliche Flop im Jahre 2013 war wohl mit Abstand der intensive Malware Angriff auf unsere Homepage. Der ein oder andere wird es mit Sicherheit, seit Heiligabend mitbekommen haben, dass unsere Seite nicht zu erreichen war. Leider sind wir nach wir vor nur am Entfernen von den Spionagescripten, was sich aber in den nächsten Tagen, in dem noch jungen Jahr 2014 ändern wird, da wir unsere Seite parallel von dem Tagesgeschäft, neu aufbauen. Doch das ist ja eigentlich gar nicht Thema in diesem Beitrag – wer noch mehr zu unserem Malware Problem lesen möchte, kann sich in unserem Beitrag intensiver informieren.

Android Top 2013

  1. + LG G2
    Das nach wie vor aktuelle Flaggschiff aus dem Hause LG war wohl die positive Überraschung für das Jahr 2013 und kommt deswegen auf Platz 1 unserer Tops und Flops. Das der südkoreanische Hersteller mit großen Schritten zu den Mitbewerbern aufholen würde, war schon mit der L-Serie zu erkennen aber mit dem G2 hat LG sich selber übertroffen. Es gibt wirklich rein gar nichts zu meckern: Die Innovationen wie die KnockON Funktion, die Qualität, Verarbeitung und auch die netten Software Funktionen runden das Gesamtpaket ab. Und das Beste: Auch der Preis war schon zur Veröffentlichung mehr als günstig und liegt aktuell so um die 400 Euro, für ein Android Smartphone voll gepackt mit modernster Technik.
  2. + Infrarot Comeback
    Ja wer hatte das denn gedacht, als man auf unseren Windows CE PDA´s anfing mit Hilfe von Bluetooth, den Infrarot Standard abzulösen. Doch wie heißt es so schön? Totgesagte leben länger! Die Fernsehapparate und HiFi-Komponenten wollten sich von Infrarot zum Fernbedienen nicht trennen, was zur Folge hatte das der Wohnzimmertisch vor lauter Fernbedienungen keinen Platz mehr für unser Android Smartphone oder Tablet hatte. Also fing man zuerst bei dem HTC One, dicht gefolgt vom Samsung Galaxy S4 und dem Sony Xperia Z an, diesen wieder zu verbauen. Kombiniert mit einer schönen Software hat man den Jüngeren unter uns das auch gleich mal als neue Idee verkauft. Wie auch immer – es schafft zu Hause Platz und unterwegs viel Spaß wenn man den fremden Fernseher mit seinem Android Smartphone umschalten kann.
  3. + Phonebloks / Projekt Ara
    Hier scheiden sich in der Tat noch die Geister ob es tatsächlich die Industrie be- oder entlasten wird. Trotz alledem ist die als Croudfunding-Kampagne gestartete Idee so simple wie genial. Jeder Kunde kann sich sein zukünftiges Smartphone individuell seinen Wünschen und Ansprüchen zusammen bauen. Aber die Entscheidung beim Neukauf muss nicht endgültig sein – nein getreu dem Lego-Prinzip kann man am Wochenende sein Phoneblok Smartphone beispielsweise anstelle der 2 Megapixel Kamera mit einer 13 Megapixel Kamera upgraden, da man bei seinem geplanten Zoobesuch mit der Familie ein paar schöne Schnappschüsse machen möchte. Da kann dann auch gleich mal die Quad-Core-CPU gegen eine Stromsparende Single-Core-CPU ausgetauscht werden. Die Idee gefiel Motorola Mobility dermaßen gut, dass sich das Google Tochterunternehmen unter dem Codenamen „Projekt Ara“ gleich mal richtig eingekauft hat.
  4. + Android TV Sticks
    Smart Tv war wohl eines der Technikwörter des Jahres 2013 – also ein Fernseher mit Internet Anbindung oder anderen Computer ähnlichen Funktionen. Aber nicht jeder will seinen relativ neuen Fernsehapparat, der nun ungünstiger weise nicht über dieses Feature verfügt schon wieder austauschen müssen. Mal ganz davon abgesehen das unter 2.000 Euro Investition eh keine Freude aufkommt. Da hört sich doch ein Preis von ca. 100 Euro deutlich besser an. Denn genau mit dieser Summe kann der Android Liebhaber seinen HDMI tauglichen Fernseher via TV-Stick nachrüsten. Kaum größer als ein USB-Stick können die kleinen Wunderwerke aktuell sogar mit Quad-Core Power, SD-Karten-Slot, Bluetooth als auch WLAN Verbindung, Android Betriebssystem mit allen Drum und Dran auf den Fernseher bringen.
  5. + Google Play Cards
    Ja wie haben wir uns in Deutschland beschwert, dass man nur und ausschließlich die erste Zeit die Applikationen aus dem Google Play Store via Kreditkarte bezahlen konnte. Dann mussten wir mal wieder mit neidischen Blicken staunen was denn in den USA schon so alles möglich war. Bezahlen von Apps, Spielen, Musik, Bücher, Zeitschriften mit einer Gutscheinkarte. Besser bekannt unter Google Play Card – und diese gibt es nun auch in 15, 25 und 50 Euro Guthaben bei uns in Deutschland. Ein wenig ist der Einkauf dann doch noch eingeschränkt, denn ein Nexus 5 oder andere Hardware kann man nicht mit den Gooogle gift cards im Play Store bezahlen.

Android Flop 2013

  1. – OUYA
    Oh Gott, bei dem Kunstwort stehen mit schon die Nackenhaare zu Berge und ziert so mehr als berechtigt den ersten negativen Platz unserer Tops und Flops. Welch ein Erfolg hatte die OUYA bei ihrer Croudfunding Kampagne bei Kickstarter. Im Grunde hat das Team rund um CEO Julie Uhrman Croudfunding Salon-fähig gemacht und in Rekordzeit, eine Rekordsumme von 8.596.474 US-Dollar zusammenbekommen. Das sind mal mehr als 900% mehr als ursprünglich veranschlagt wurde. Und was hat da die Weltbevölkerung dermaßen begeistert? Einen kleine Spielkonsole die auf unserem geliebten Android Betriebssystem basiert. Ein tolles Design in Form von einem kleinen Würfel inklusive Controller mit TouchPad hatte das OUYA Team auch schon zu bieten. Leider kann wer hoch fliegt auch tief fallen – nicht nur das wir in Deutschland mit Hilfe des Zolls ewig auf eine Konsole warten mussten – nein das Geräte wusste weder in Funktion, Benutzeroberfläche, Bedienung oder Spielsortiment zu überzeugen.
  2. – Moto X
    Noch ein klassisches Beispiel dafür, dass wohl der deutsche Markt für Motorola nicht so interessant zu sein scheint. Bitte versteht mich nicht falsch: Das Google Tochterunternehmen hat mit dem Motorola Moto X ein geniales Android Smartphone auf den Markt gebracht. Die individuelle Farbzusammenstellung via Motomaker, die Always ready Funktion die durch 2 Applikationsprozessoren permanent an unseren Lippen hängt oder auch so simple Dinge wie das Quick capture Feature machen das Moto X zu etwas ganz Besonderem. Leider nicht für uns in Deutschland – zumindest im Jahre 2013 hielt es das kalifornische Unternehmen nicht für nötig uns den Kauf zu ermöglichen und lieferte stattdessen das Moto G Smartphone das zu einem Preis von 169 Euro auch nicht zu verachten ist – aber wohl nicht zu vergleichen mit einem Motorola Moto G!
  3. – Regional Lock
    Ich höre deutlich das klatschen mit der flachen Hand an die Stirn, bei den Worten „Regional Lock“. Ja was hat sich denn Samsung dabei gedacht, ihre aktuellen Smartphones auf das entsprechend gekaufte Land zu begrenzen. Anscheinend hatten die Herren und Damen in Korea nicht mit solch einer Empörung von Kunden und solchen die es nie werden wollen gerechnet. Zumindest ist man dann trotz fehlender Erklärung für solch einen drastischen Einschnitt in die Bewegungsfreiheit eines Smartphone nutzenden Menschen, diese gelockert indem man sich darauf besann nur die Ersteinrichtung via einmaliger Einbuchung und Telefonat zu begrenzen.
  4. – Ubuntu Edge
    Ja auch der unter Canonical gefertigte Prototyp Ubuntu Edge bereitete den Android  und Linux Freunden unter uns große Vorfreude. Nicht nur das es vom Design mal wieder ein Leckerbissen zu werden schien, nein Canoncial warb damit das Edge als Dual-Boot Smartphone auf den Markt zu bringen. Man hätte also sich aussuchen können ob man mit dem Ubuntu Edge Smartphone, Ubuntu mobile oder Android als Betriebssystem nutzen möchte. Doch leider war die veranschlagte Summe für das indiegogo Croudfunding Projekt mit 32 Millionen US Dollar etwas zu hoch anvisiert. Am Ende erreichte die Kampagne gerade mal 12,8 Millionen US Dollar, was einer Einstellung des gesamten Projektes Ubuntu Edge zur Folge hatte.
  5. – Sky für Android
    Das Thema ist doch schon nicht mehr wahr oder? Seit Anbeginn der Übernahme von Premiere zu Sky gab es auch kurze Zeit später für iOS User eine sogenannte Sky Go Applikation, mit Hilfe dessen man auch mobil die Programm-Vielfalt des Pay per view Anbieters konsumieren konnte und kann. Seinerzeit wurden den iPhone Applikationen bei Software Anbietern mehr Aufmerksamkeit geschenkt, aufgrund dessen diese in der Mehrzahl waren. Das gehört aber nun schon einige Zeit der Vergangenheit an und Android Nutzer sind den iOS Nutzern schon lange Zahlen mäßig überlegen. So war es auch nicht verwunderlich das immer mal wieder die Meldung aufkeimte, das Sky nun auch die App Sky Go für Android zur Verfügung stellen würde – macht ja auch irgendwie Sinn. Leider gibt es eine solche Software für uns Deutsche nach wie vor nicht im Google Play Store herunter zu laden. Warum ich diese Ländergeschichte mit ins Spiel bringe? Ganz einfach – in Großbritannien ist das seit dem vergangenen Jahr mit Sky UK möglich. Ab und an gibt es mal eine Limit Version für Vodafone, der Telekom oder Samsung, diese beinhalten dann aber meist nur das Sport- bzw. Fußball Programm.

Was waren eurer Meinung nach die Android Tops und Flops des Jahres 2013 für euch? Decken sich eure Meinungen mit der von uns? Schreibt uns doch eure Erfahrungen in die Kommentare.

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Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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