Die besten Aprilscherze 2015 der Tech-Presse

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Aprilscherze 2015

Jedes Jahr aufs Neue versuchen sich Menschen gegenseitig am 1. April mit eine Ladung an Aprilscherze zu veräppeln. Gerade Google und andere Giganten der Technologie-Branche lassen sich dabei zum Teil richtig aufwändige Sachen einfallen, die einem richtig zum lachen bringen können. Wir haben mal ein paar dieser sehr offensichtlichen Scherze zusammen getragen.

Der Brauch, seine (leichtgläubigen) Mitmenschen „in den April zu schicken“, geht zurück bis in das Jahr 1618 und hat seine Ursprünge in Bayern. Den genauen Ursprung kennt zwar keiner, aber der Brauch ist im Großteil der europäischen Staaten sowie durch deutsche Einwanderer auch in Nordamerika bekannt. Daher erlauben sich Google und Co. jedes Jahr aufs Neue ihre Aprilscherze, die zumeist von witziger Kreativität und einer Menge Aufwand zeugen. Die meisten dieser Aprilscherze dürften schon heute morgen enttarnt worden sein. An wem diese vorbei gegangen sind, der findet diese hier bei uns.

Die Tech-Welt und ihre Aprilscherze

Den Anfang macht natürlich wie so oft Google, denn die einzelnen Sparten des Internet-Konzerns legen nicht selten ihre eigenen Aprilscherze auf. So wie Google Maps, bei welchem man seit gestern Abend sowohl im Browser als auch in der Android App kurzerhand Pac-Man zocken kann (zum Beitrag).

Google Panda

Heute sind weitere Google-Scherze hinzugekommen wie zum Beispiel das japanische Projekt Google Panda. Dabei handelt es sich um eine Plüschfigur in Form eines Pandas, den man so ziemlich alles an Fragen stellen kann. Quasi ein Google Now zum Schmusen, wobei es sich dabei nicht unbedingt um einen Aprilscherz handeln muss. Zum einen hat Amazon mit Amazon Echo bereits ein ähnliches Gadget auf dem Markt und in Japan gibt es Roboter-Robben aus Plüsch, um pflegebedürftigen Senioren Gesellschaft leisten zu können. Der Panda von Google könnte also durchaus Realität werden.

Google Smartbox by Inbox

Weiter geht es bei Google mit dem Inbox-Team, welches sich kurzerhand eine Verbesserung für den analogen Briefkasten vor der Haustür hat einfallen lassen. Ausgestattet mit Gestensteuerung, einem automatischen Post-Sortierungsfilter, Mail-Benachrichtigung bei neuer Post und dergleichen, soll dieses Gadget das Leben mit der guten alten und klassischen Post vereinfachen.

Chrome Selfie

Wer heute das erste Mal den Chrome Browser unter Android geöffnet hat, wird sicherlich schon darüber gestolpert sein: Der Chroem Selfie, bzw. „Reaktion teilen“. Damit kann man ein schnelles Selfie aufnehmen, während man sich eine Website anschaut im Chrome Browser und kann dieses sofort mit anderen Menschen teilen.

Google mal anders rum

Dabei hat es Google aber nicht gelassen, denn eine ganz besondere Sache gibt es noch: Die Spiegel-verkehrte Google-Suche! Unter com.google kann man sich heute mal alles spiegelverkehrt anzeigen lassen. Nicht nur das Logo und der Test sind verkehrt herum, sondern auch Buttons, Suchergebnisse, Werbung und alles andere, was man sonst noch so auf der Google-Suche anstellen kann. Der Spuk wird beendet, wenn man beispielsweise Gmail öffnet

Google Fiber Dial-Up

Selbst das Google Fiber Team hat sich etwas ganz spezielles für heute einfallen lassen und will seine rasend schnellen Internetzugänge mit bis zu 1 Gbit/Sekunde „entschleunigen“. Man behindert künstlich die Photonen-Übertragung und ermöglicht seinen Kunden damit so zu surfen wie mit einem DialUp-Modem. Damit will der Konzern seine Kunden mit einem Ladebalken daran erinnern, dass man vor dem nächsten Video eigentlich noch die Wäsche waschen könnte oder ein paar Yoga-Übungen zur Entspannung.

MS-DOS for Smartphones

„Back to the Roots“ könnte sich Microsoft gedacht haben, denn der Redmonder Software-Konzern bringt das gute alte MS-DOS mit all seinem Charme und den Macken als MS-DOS Mobile auf seine Lumia-Smartphones. Man will quasi mit einem „Reboot“ den weltweiten Marktanteil von 3 Prozent mit einem neuen Betriebssystem nach oben katapultieren.
Das eigetnlich witzige an der Sache: MS-DOS Mobile existiert wirklich und das als App für Windows Phone 8 und neuer.

Die App konnte im App Store nicht gefunden werden. 🙁 #wpappbox

Links: → Store öffnen → Google-Suche

Samsung SPIDERbot

Haushaltsroboter, die in unserer Abwesenheit selbstständig die Wohnung staubsaugen, gewinnen immer mehr an Beliebtheit. Samsung Österreich geht nun einen Schritt weiter und lässt seinen SPIDERbot kurzerhand die Wände entlang krabbeln.

Samsung Galaxy BLADE Edge

Der Mutterkonzern in Südkorea lässt sich ebenfalls nicht lumpen und stellt kurzerhand das perfekte Smartphone für jeden Küchenchef vor. Das Samsung Galaxy BLADE edge kann nicht nur telefonieren, auf den Google Play Store zugreifen und mehr, sondern auch verschiedenste Lebensmittel schneiden. Gefertigt aus patentiertem Keramik, ist es das perfekte Utensil für den Chefkoch.

HTC RE sok

Konkurrent HTC baut dagegen sein Portfolio an Wearable Devices aus und präsentiert HTC RE Sok. Damit kann man sich nicht nur vor drohenden Löchern in seinen Socken automatisch warnen lassen, sondern bei einem Pärchen auch noch per GPS die verlorene Socke orten. Mit den Farben Midnight, Stealth und True Black hat man die freie Farbwahl, außer man will kein Schwarz.

LG G Flex 2 nature Edition

Um bei Smartphone-Herstellern zu bleiben: LG hat eine Sonder-Edition des LG G Flex 2 vorgestellt, die sich ganz besonders an der Natur orientiert. Der 1,337 GHz schnelle Hexa-Core Prozessor zaubert Inhalte jederzeit flüssig auf das Double Curved UHD-Display mit 3.840 x 2.160 Pixel Auflösung. Die 40 Megapixel Kamera mit Maxi-Pixel und Turbo-Laser hält jeden Moment des Lebens fest, während die 20 Megapixel Frontkamera einen selbst und seine Freunde ins passende Licht rückt. Erhältlich sein wird es in Volcano Red, Hurricane Grey und Tsunami Blue.

Microsoft übernimmt CyanogenMod

Bei Cyanogen stehen größere Veränderungen an und eine betrifft dabei Microsoft. Der Konzern aus Redmond hat die Entwickler der Custom ROM heute übernommen und das ist im bei dem Hochfahren der mit CM12 ausgestatteten Android Smartphones nicht zu übersehen.

o2 Germany Vintage Kollektion

Der nach der Übernahme von E-Plus zum größten deutschen Netzbetreiber aufgestiegene Anbieter aus München wird die alten Klassiker Nokia 3210 und Siemens S55 als Vintage Kollektion wieder auf den deutschen Markt bringen. Das Nokia-Handy wird für 79 Euro angeboten, während das Siemens-Mobiltelefon für seine damals gültigen 379 Euro für kurze Zeit zu haben ist.

MEDION Neuralisator-App

Die Men in Black Reihe gehört mit zu den witzigsten SciFi-Reihen im Kino und MEDION bringt den Neuralisator passend zum Start des MEDION Life X6001 als App in den Google Play Store. Damit lassen sich Websites blitzdingsen und von sämtlichen Daten löschen, die man in der App einstellt. Genutzt wird dabei die Smartphone-Kamera inklusive des LED-Blitzlicht, um das Recht auf Vergessen auf ganz besondere Weise wahrzunehmen. Egal ob Suchmaschine, Facebook oder die Schufa: Mit der Neuralisator-App ist alles weg.

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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