Die Qual der Cloud – Dropbox, Drive, HiDrive, OneDrive…

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Cloud-Speicherdienste stellen uns einen großen Datenspeicher zur Verfügung, auf den wir von überall aus Zugriff haben. Als Android User können wir uns sehr glücklich schätzen, da uns Google Drive 15 GB Gratis Speicher zur Verfügung stellt. Wir haben euch zuletzt sogar einen Trick verraten, mit dem ihr über einen kurzen Zeitraum zwei zusätzliche Gigabyte Speicher bekommen könnt. Doch welcher Online Speicher ist von wem und für wen?

Google Drive

Bezogen auf die Größe des Gratis Speichers ist Google Drive die unangefochtene Nummer Eins und zählt deshalb zu den beliebtesten Clouddiensten. Unabhängig davon, dass im Grunde ein jedes Android Device gemeinsam mit den vielen Google Anwendungen auch die Drive App vorinstalliert hat, die ganz ohne zu fragen auf die Schnelle eure Google Fotos und Gmails online sichern möchte.
Apples iCloud bietet dahingegen für iPhone Besitzer nur 5 GB des virtuellen Speicher. Jedoch noch extremer ist es bei der Dropbox: Nach der Registrierung werden euch 2 GB gratis zur Verfügung gestellt, den Speicher könnt ihr aber mit einigen Tricks um rund 1000 % erhöhen. Über das „Freunde werben“ könnt ihr bis zu 16 GB Speicher als Prämie erhalten. Jede Menge Bonusspeicher erhaltet ihr durch temporäre Aktionen wie das runter Laden von Apps.

Google Drive
Entwickler: Google Inc.
Preis: Kostenlos

Dropbox
Entwickler: Dropbox, Inc.
Preis: Kostenlos+

Strato HiDrive

Es gibt eine große Auswahl an Gratis Angeboten, und viele nutzen gleich mehrere Dienste, um auf eine beachtliche Zahl Gigabyte zu kommen. Größtes Manko der Gratis Anbieter ist allerdings die Sicherheit. Die in der Cloud gespeicherten Daten sind nicht unbedingt sicher vor dem unbefugten Zugriff durch Dritte. Letztlich sind Gratis Speicher eine gute Sache, solange sie nicht für wichtige Daten verwendet werden. Kostenlos bedeutet nämlich bei den meisten Anbietern auch schutzlos. Stratos HiDrive wirbt genau damit: „HiDrive statt Free Webspace“ lautet der Slogan. Das Unternehmen verspricht eine TÜV-zertifizierte Sicherheit der Daten im Online-Speicher. Die Daten sind dabei nicht nur vor Dritten sondern auch durch ein mehrfaches Backup vor Datenverlust geschützt. Wer seine Daten also sicher online verpacken möchte, sollte sich darüber im Klaren sein, dass es für lau keine Gewährleistung gibt. Neben der Sicherheit bieten kostenpflichtige Online-Speicher auch bessere Ressourcen. Die Datenübertragung läuft schneller, problemlos und effizienter.

HiDrive
Entwickler: STRATO AG
Preis: Kostenlos
  • HiDrive Screenshot
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OneDrive und Cloud Drive

Neben Microsoft seinen OneDrive Cloudspeicher, der seit kurzem spendable 15 GB freien Speicherplatz  – wie Google Drive – zur Verfügung stellt, gibt es auch noch Onlinespeicher bei dem größten Versandhändler Amazon. Bei Amazon Cloud Drive erhält der Kunde 5 GB des kostenlosen virtuellen Speicher, der im übrigen nicht nur für den Foto-Upload zur Verfügung steht. Amazon Prime Kunden können hingegen neben den 5 GB für Videos und Dokumenten – eine unbegrenzte Anzahl an Fotos in die Cloud schicken.

Microsoft OneDrive
Preis: Kostenlos+

Amazon Photos - Cloud Drive
Entwickler: Amazon Mobile LLC
Preis: Kostenlos

Fazit

Es kommt letztlich immer darauf an, wofür ihr den Online-Speicher nutzt. Denn auch Dropbox bietet einen kostenpflichtigen Business Tarif, der mehr Sicherheit verspricht. Aber auch bei Gratis Anbietern kann man mit etwas Eigeninitiative für mehr Sicherheit sorgen. Wichtige, intime Daten könnt ihr auch eigenhändig verschlüsseln, bevor ihr sie in euren Clouddienst speichert. Natürlich ist das mit mehr Aufwand verbunden, und Verschlüsselungen funktionieren aktuell noch nicht auf allen Smartphones. Die Daten sind daraufhin also nicht mehr ohne Weiteres überall und von jedem Gerät aus abrufbar. Für Sicherheit und Komfort führt also kein Weg an einem kostenpflichtigen Clouddienst vorbei.

 

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Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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