Die Top 3 der besten Smartwatches 2014

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Das Jahr 2014 stand ohne Zweifel ganz im Fokus der kleinen schlauen Uhren – besser bekannt als Smartwatch. Auf der IFA 2014 in Berlin wurde nahezu ein echtes Feuerwerk an offiziellen Präsentationen der am Handgelenk tragenden Smartphone Erweiterungen abgebrannt. Einige der großen Hersteller, wie Samsung, LG und Sony verfügen bereits schon an einem reichhaltigen Portfolio an Uhren mit Android Wear, Tizen oder anderen proprietären Betriebssystemen. Doch welche waren die Top 3 Smartwatches des Jahres 2014? Unser nun folgender Beitrag soll euch einen kleinen Überblick darüber verschaffen.

Smartwatch mit und ohne Android Wear

Im vergangenen Jahr 2014 hat Google auf der hauseigenen Entwicklerkonferenz erstmalig sein Betriebssystem für Wearables vorgestellt. Wie üblich bei dem kreativen Konzern aus Mountain View, kann man auch bei Android Wear von einer stetigen Entwicklung sprechen. Ein Umstand – der zum Leidwesen des Anwenders – diesen zum Betatester degradiert. Doch will man als Hersteller auf den Marktführer der Betriebssysteme setzen, dann führt Schlussendlich kein Weg an Android Wear vorbei.
So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass zur Internationalen Funkausstellung 2014 in Berlin, alle großen Hersteller – mit einer Ausnahme von Samsung – auf das Google OS für Wearables gesetzt haben.

Die IFA 2014

In Alphabetischer Reihenfolge wäre da zunächst ASUS mit der ZenWatch zu nennen, dann LG mit der G Watch R (der bereits zweiten Smartwatch mit Android Wear), Motorola mit der bereits zur Google I/O 2014 erwarteten Moto 360 und zuletzt Sony mit der SmartWatch 3. Auch Samsung stellte bereits mit der Gear S seine 6. Smartwatch der internationalen Presse vor. Wie schon erwähnt ist der südkoreanische Hersteller in dieser Ansammlung der Einzige, der nach einem kleinen Ausflug mit der Samsung Galaxy Gear in das Android OS, Tizen als Betriebssystem für alle seine Smartwatches verwendet.
Mit einer kleinen Ausnahme: Denn auch Samsung wollte gemeinsam mit LG und der G Watch bei der Vorstellung von Android Wear OS, von Anfang an im Google Play Store mit der Samsung Gear Live Smartwatch vertreten sein.

Die Aussenseiter

Der Vollständigkeit halber möchte ich an dieser Stelle noch eine Smartwatch nennen, die im April 2012 das erst Mal vorstellig wurde. Gemeint ist die Anfang 2013 vorgestellte Pebble Watch, die sich zum einen durch ihr eigenes Betriebssystem „Pebble OS“ unterscheidet und zum anderen durch ihr Energie sparendes E-Paper Display. Weiterhin ist sie die einzige Smartwatch die mit Android und iOS Smartphones funktionstüchtig ist. Zur CES 2014 stellte das Unternehmen mit der Pebble Steel ein weiteres Modell vor, das im Grunde technisch gesehen das identische Modell ist, nur das sie eben ein Metall-Uhrengehäuse hat.

Apple Watch

Auch das Unternehmen aus Cupertino hat im Jahre 2014 seine Apple Watch vorgestellt, die es aber nach wie vor nicht im Handel zu kaufen gibt und somit in unseren Top 3 Smartwatches nicht berücksichtigt werden kann. Doch was sind nun die 3 besten Smartwatches aus dem Jahre 2014? Wie schon in unserem Beitrag „Die Top 3 der besten Android Smartphones 2014„, beginnen wir der Spannung halber mit

Platz 3

In der Tat schafft es auch die durch eine Crowdfunding Kampagne in das Leben gerufene Pebble Watch in unsere Top 3. Denn ihre bereits genannte Kompatibilität zu Android und iOS Smartphones macht sie so universell einsetzbar. Ein weiteres und nicht minder wichtiges Entscheidungskriterium ist ihre Laufzeit von bis zu einer Woche mit nur einer Akkuladung. Damit lässt die Pebble Watch alle anderen Smartwatch Kandidaten weit hinter sich, die mit 2 bis maximal 3 Tagen Akkulaufzeit nicht mal in die Nähe dieser Werte kommen.
Leider hat das E-Paper Display auch seine Schattenseiten: Durch seine schwarz/weiß Darstellung und der mit 144 × 168 Pixel geringen Auflösung, sind von dem Display keine grafischen Sensationen zu erwarten. Auch das einzigartige magnetische Ladekabel, macht ein impulsives Aufladen der Smartwatch, unterwegs nahezu unmöglich. Aufgrund eines fehlenden Pulssensors ist die Pebble Watch oder Pebble Steel nur bedingt für den Sport einsetzbar. Natürlich kann man mit Anwendungen wie RunKeepers und in Verbindung mit dem Smartphone via Bluetooth zumindest die Schritte tracken und auf der Uhr anzeigen lassen.
Weitere Informationen findet ihr in unserem ausführlichen Testbericht:

[Test] Pebble SmartWatch – E-Paper-Display für ein langes Leben

Platz 2

Auf Platz 2 in unseren Top 3 der besten Smartwatches 2014 hat es der südkoreanische Hersteller Samsung mit seiner aktuellen Gear S geschafft. Samsung bringt mit seiner bereits 6. Generation an Smartwatches die meiste Erfahrung mit sich, was man auch im täglichen Umgang mit der Uhr deutlich zu spüren bekommt. Alle Funktionen sind aufeinander abgestimmt, gut und schnell erreichbar und Dank Nano-SIM-Kartenslot ist die Samsung Gear S, die einzige aktuelle Smartwatch mit der auch ohne Smartphone Verbindung telefoniert oder im Internet gesurft werden kann. Abgesehen von der Omate Truesmart und ihren diversen Ablegern wie beispielsweise der SimValley mobile AW414GO.
Technisch gesehen greift Samsung bei der Gear S in die Vollen: Ein 2 Zoll Curved Super AMOLED Display, welches 16 Millionen Farben darstellen kann, ein 1 GHz schneller Dual-Core-Prozessor, 512 MB RAM, 4 GB interner Programmspeicher und ein 300 mAh starker Akku runden das Gesamtpaket ab. Auch in der Kategorie der Sensoren ist man mit einem Beschleunigungssensor, Barometer, Lagesensor, Geomagnetischer Sensor, Pulssensor, Umgebungslichtsensor und einem UV-Sensor gut ausgestattet.
Da sich aber die Samsung Gear S sich bei uns auf Platz 2 befindet, gibt es natürlich auch Kritik. Diese ist natürlich der unverschämt teure Preis von 399 Euro und der Tatbestand, dass Samsung sein eigenes Ökosystem aufbaut und so die Gear S nur mit wenigen Samsung Devices funktionstüchtig macht. Auch hier benötigt man zum Aufladen der Smartwatch natürlich eine exklusive Ladeschale.
Auch hier gibt es ab morgen 14:00Uhr (Sonntag der 04/01/15) bei uns einen ausführlichen Testbericht:

[Test] Samsung Gear S – nicht rund sondern curved!

Platz 1

Der 1 Platz in unseren Top 3 der Smartwatches 2014 entscheidet sich zwischen der LG G Watch R und der Motorola Moto 360. Warum ausgerechnet die beiden Uhren? Weil sie die einzigen Smartwatches aus dem Jahre 2014 sind, die mit einem runden Uhrengehäuse ausgestattet sind. Und warum muss es ein rundes Uhrengehäuse sein? Weil meiner Meinung nach, die Uhren auf ihrem heutigen Stand der Technik noch nicht ausreichend Mehrwert bringen, um auf eine optische Ästhetik als Primär-Kriterium zu verzichten.

Wie das Bild Augenscheinlich schon verrät ist der Sieger die LG G Watch R. Unabhängig davon, dass sie aufgrund ihrer späteren Planung und Herstellung über deutlich bessere technischen Daten auf ganzer Linie verfügt, ist es auch die Smartwatch, die von euch als die Attraktivere wahrgenommen wurde. Im übrigen deckt sich das nicht mit meinem subjektiven Geschmack. Ich persönlich empfinde die Motorola Moto 360 rein optisch als das gelungene Mode Accessoire am Handgelenk.
Ein absolutes no Go ist aber der Moto 360 Näherungssensor, der jedes Ziffernblatt um den unteren Bereich, inklusive der Zahl 6 beraubt. Und hier kann die LG G Watch R mit ihrem 320 x 320 Pixel auflösenden 1,3 Zoll runden und lichtstarken P-OLED Display punkten.
Selbstverständlich ist Android Wear noch lange nicht so benutzerfreundlich wie es Tizen auf Samsung Smartwatches im Augenblick noch ist. Dennoch ist es in meinen Augen das Betriebssystem mit dem meisten Potential, den schnellsten Updates und das mit der größten Perspektive.
Auch hier unser ausführlicher Testbericht unter:

[Test] LG G Watch R – Die runde Android Wear SmartWatch zur richtigen Zeit!

Und da es gerade so schön zu dem Gesamtthema passt, wollen wir euch bei dieser Gelegenheit auch noch unseren neuen Smartwatch App-Store vorstellen http://smartwatch-appstore.com. Dieser ist noch ganz am Anfang, soll aber Anlaufpunkt für alle Smartwatches dieser Welt werden, um schnell und direkt die passende App für eure Smartwatch zu finden. Verbesserungsvorschläge sind natürlich wie immer in den Kommentaren willkommen.

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Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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