Drohendes Verkaufsverbot für HTC-Geräte

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Nach den letzten Fehlschlägen geht es auch weiter anscheinend bergab für HTC. Nachdem man die Umsatzprognosen für das aktuelle Quartal herabsetzen musste, man rechnet mit einer Stagnation denn einer Steigerung, und dem vermutlichen zurück rudern beim Kauf von S3 Graphics, kommt jetzt auch ein Rechtsstreit aus dem Jahr 2009 noch hinzu.

Als Bosch Anno 2007 einige seiner UMTS-bezogenen Patente an die Münchner Firma IPCom verkaufte, setzte man diese sogleich für eine Klage gegen HTC ein. 2009 entschied das Mannheimer Landgericht, das HTC mehrere Serie-100-Patente von IPCom verletze. HTC ging in Berufung, obwohl IPCom auf eine außergerichtliche Einigung hoffte.

Eigentlich hätte kommenden Montag dem 28.11.2011 die Berufungsverhandlung stattfinden sollen. Doch durch das zurückziehen des Berufungsantrages platzt das Verfahren und IPCom kündigte an, die Maßnahmen so schnell wie möglich umzusetzen, was in einem Verkaufsverbot jeglicher HTC-Produkte in Deutschland mit UMTS-Funktion enden würde.

Entweder gab es nun doch eine außergerichtliche Einigung von der bis dato noch nichts an die Öffentlichkeit geraten ist oder die Anwälte von HTC planen einen Schachzug der uns erst in den nächsten Tagen ersichtlich sein wird. Denn Fakt ist das ein so schnell wachsendes und mit eines der erfolgreichsten Unternehmen der letzten Jahre, sich so kurz vor dem Weihnachtsgeschäft garantiert nicht die Butter oder sogar die Wurst vom Brot nehmen lässt.

 

 

Quellle: Computerbase.de]
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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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