Eric Schmidt: Amazon ist der größte Konkurrent für Google

Geschrieben von

Eric Schmidt

Seit die Google Suche im Jahre 1998 online ging, hat sich die Suchmachine und das dahinter stehende Unternehmen zu einem der ganz großen Big Player der Internetbranche entwickelt. Mittlerweile steht der Name synonymhaft für das Suchen von Informationen, aber einen Konkurrenten fürchtet Google wirklich: Den Online-Händler Amazon.

Weltweit die Nummer Eins, ebenso in vielen einzelnen Ländern der Welt auf dem ersten Rang und in manchen Staaten sogar fast schon unangefochten Marktführer mit 80 Prozent Marktanteilen und mehr. Dazu ein äußerst erfolgreiches Betriebssystem für Smartphones und Tablets: Google könnte es derzeit kaum besser gehen. Im Suchmaschinen-Geschäft hat der Konzern mit Yahoo und Bing sowie DuckDuckGo oder Qwing aus Frankreich einige größere Konkurrenten, aber diese betrachtet der Konzern bzw. Eric Schmidt nicht als eigentliche Gefahr.

Google über wachsende Nischenkonkurrenz

Erst vor kurzem hat sich Eric Schmidt – Aufsichtsratsvorsitzender des Google-Konzerns – in Berlin aufgehalten und ein wenig über sein neues Buch „How Google Works“ gesprochen. Das er allerdings auch zu anderen Themen etwas zu sagen hatte war fast schon vorauszusehen. Das er allerdings gerade Amazon als einen harten Konkurrenten für die Google-Suche betrachtet, verwundert auf den ersten Blick. Erst der zweite Blick zeigt: So ganz unrecht hat Eric Schmidt tatsächlich nicht.

Denn heutzutage suchen Menschen die etwas kaufen wollen nicht unbedingt bei Google, sondern bei dem Online-Händler Amazon. Laut Schmidt sie das darauf zurückzuführen, dass Suchmaschinen für bestimmte Nischen weitaus bessere Ergebnisse liefern können als eine komplette Suchmaschine. Amazon liefert vereinfacht gesagt genau das was der Suchende erwartet. Die Google-Suche bietet das nicht.

Eric Schmidt zur Zukunft

Daher verwundert es auch nicht, dass Eric Schmidt als auch Google die Nischen-Suchmaschinen wie eben Amazon mehr als Konkurrenten betrachtet als universelle Suchmaschinen wie eben Bing oder Yahoo. Und er hat Recht: Produkte sucht man bei Amazon gesucht, Reisen bei einem Reisevergleichsportal und Schnäppchen auf Marktplatz-Plattformen wie ebay Kleinanzeigen.

Insofern gibt sich Eric Schmidt für die Zukunft kämpferisch. Seiner Meinung ist es nur eine Frage der Zeit bis ein neuer Konkurrent mit einer noch genialeren Idee erscheint und Google in seinem Kerngeschäft bedrängt. Schließlich war eben das der Fall bei Google wie Eric Schmidt anmerkt. Zu wissen das irgendwo irgendjemand an genau solch einem Projekt arbeitet treibt den Konzern von Schmidt letzten Endes dazu an, sich selbst stetig zu verbessern. Denn wie besagt ein Zitat von Carl Josef Neckermann so schön: „Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit“.

[Quelle: Google Europe Blog | via Google Watch Blog]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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