Fingerprint des One Max: HTC gibt Auskunft

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Fingerprint des One Max: HTC gibt Auskunft

Gestern war endlich der große Tag für das das One Max von HTC, nachdem unsereins gefühlt Monatelang auf die Vorstellung gewartet hat. Aber nun ist es ja da, sogar mit dem vermuteten Fingerprint-Sensor, welcher allerdings die Frage nach der Sicherheit der gespeicherten Fingerabdrücke aufwirft. HTC hat sich nun dazu erfreulicherweise geäußert.

Apple hat mit dem iPhone 5S mal wieder etwas geschafft, woran sich andere Hersteller früher die Zähne ausgebissen haben und das ist der (erfolgreiche?) Einzug biometrischer Identifikationsmöglichkeiten in Smartphones, genau genommen dem Fingerprint-Sensor. Ein solches Bauelement wurde selbst Samsung beim Galaxy Note 3 nachgesagt sowie dem One Max von HTC, allerdings haben nur die Taiwaner diesen Schritt auch durchgezogen und bieten gegenüber dem iPhone 5S weiteren Nutzen über den Fingerprint-Sensor: Aus dem Lockscreen heraus lassen sich per Fingerabdruck zuvor definierte Apps starten. Da muss ja zwangsläufig die Frage nach der Sicherheit aufkommen.

 

Sicherheit beim Fingerprint-Sensor

Und das sich HTC wie Apple richtig Gedanken darüber machen würde, wie die eingescannten Fingerabdrücke gesichert werden können, davon darf man ruhig ausgehen. Aber während Apple die Daten der TouchID genannten Technologie separat und in einem durch einen separierten Algorithmus generierten HASH-Wert speichert, setzt HTC auf eine leicht andere Methode, wie das Unternehmen gegenüber den Kollegen von PhoneArena erzählt hat.

Konkret werden die Daten der registrierten Fingerabdrücke verschlüsselt in der System-Partition gespeichert, auf welche nicht so einfach zuzugreifen ist oder gar Daten zu kopieren sind. Außerdem sind die Daten keine Bilder der Fingerabdrücke selbst sondern Daten von den charakteristischen Merkmalen, welche durch einen proprietären Algorithmus generiert werden. Auf die Daten selbst haben übrigens weder HTC noch Drittanbieter einen Zugriff, bzw. können diese für andere Dinge nutzen.

Dennoch bietet die Biometrie wie ein Fingerprint-Sensor in Consumer-Produkten technisch und kostenbedingt keine gesteigerte Sicherheit, wie der „Hack“ des Chaos Computer Clubs der TouchID von Apples iPhone 5S gezeigt hat. Man sollte solche Fingerprint-Sensoren eher als das betrachten, was sie eigentlich sind: Komfortablere Wege, sein Smartphone zu entsperren.

[Quelle: PhoneArena]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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