Galaxy S4 Teardown: Das Gegenteil zum HTC One

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Android Teardown

Das am 14. März vorgestellte Galaxy S4 des südkoreanischen Konzerns wird erst in einigen Tagen bzw. Wochen seinen Siegeszug antreten und bereits jetzt schon ist Samsung von dem Andrang auf das neue Smartphone positiv überrascht. Mittlerweile werden mit 80 Millionen Galaxy S4 für dieses Jahr gerechnet aber wie gut lässt sich das Smartphone eigentlich auseinander nehmen und reparieren?

Das Auseinander nehmen diverser technischer Gadgets hat eine längere Tradition, die sich insbesondere mit zwei Themen beschäftigt. Zum einen ist es für Unternehmen wie iFixIt von Interesse, wie gut sich ein technisches Gerät selbst reparieren lässt, da iFixIt beispielsweise hauptsächlich mit Ersatzteilen für Reparaturen sein Geld verdient. Und zum anderen bekommen wir einfache User so Einblick in die verbaute Technik und manchmal werden kleine Geheimnisse enthüllt. Zuletzt geschah das beispielsweise beim Nexus 4 von LG, welches auf der Hauptplatine ein nutzloses LTE-Modem besitzt. Ein Überbleibsel vom technischen Bruder Optimus G.

 

Schatten und Licht

Zuletzt wurde das HTC One von den Kollegen bei Giga auseinander genommen bzw. versucht auseinander zu nehmen. Das war allerdings kein Zuckerschlecken, weshalb iFixIt dem One das bisher schlechteste Ergebnis im Hinblick auf Reparaturen ausstellte: Ein fest verbauter Akku und unverhältnismäßig viel verklebte Bauteile. Es ist sinnvoller das komplette Gerät auszutauschen, anstatt zu versuchen es zu reparieren und dadurch mehr Schaden anzurichten als zu beheben. Selbst für Reparatur-Profis ist es alles andere als leicht, ein HTC One auseinander zu nehmen und wieder zusammenzusetzen. Ein Urteil, welches noch nicht einmal Apple erhalten hat und das will schon was heißen.

Das Galaxy S4 dagegen ist das komplette Gegenteil, auch wenn es zuerst von den Jungs bei TechnoBuffalo demontiert wurde, das Ergebnis ist dennoch: Das Galaxy S4 ist das derzeit beste selbst reparierbare Smartphone. Wie in dem Video von TechnoBuffalo gut zu sehen ist, kann man mit ein wenig Geschick selbst das Smartphone zerlegen und wieder zusammensetzen. Das sorgfältige Zerlegen soll sogar einfacher von Statten gehen als noch beim Vorgänger Galaxy S3. Einzig bei der Displaykomponente könnte es teuer werden, denn hier setzt Samsung bekanntermaßen auf Gorilla Glass 3 und solch eine Komponente kostet gut und gerne 200 US Dollar. Für kleinere Reparaturen anderweitiger Natur stellt das Galaxy S4 für Hobby-Bastler allerdings kein allzu großes Problem dar.

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[Quelle: TechnoBuffalo | via MobileGeeks]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

Ein Kommentar

  1. Ha genau das Gegenteil habe mir das hässliche Samsund angeschaut der größte scheiß kann in Sachen Verarbeitung langlebigkeit und Innovation mit dem neuen One von HTC nicht mithalten …. Bin froh von Samsung weg zu sein die Softwaremmacken waren ja nicht auszuhalten. Inzwischen wechseln alle die jenigen die von HTC auf Samsung umgestiegen sind sowieso wieder zu HTC …. Bei uns sind die Ones deshalb auch jede Woche ausverkauft

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