Google Edition: Für Updates sind die Hersteller zuständig

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Google Play Store Galaxy S4 Google Edition, HTC One Google Edition

Seit gestern sind im US-amerikanischen Play Store für US-Kunden die beiden Smartphones Galaxy S4 und HTC One erhältlich, wobei beide Geräte mit einem puren Android wie die Nexus-Geräte ausgestattet sind. Sie bieten sozusagen laut Google eine „Nexus Experience“, ohne dabei ein Nexus zu sein. Nun wird klar, wieso Google sie lediglich mit der Nexus-Experience beschreibt.

Nexus-Geräte werden von Google höchstselbst mit den entsprechenden Updates versorgt, weswegen die Nexus-Familie neue Android-Versionen als aller Erstes bekommt. Als Google auf der Google I/O 2013 das Galaxy S4 in der Google Edition mit einer „Nexus-ähnlichen Erfahrung“ ankündigte, schlug das Herz Vieler höher. Denn ein Nexus-ähnliches Gerät, müsste das nicht eigentlich seine Updates direkt von Google erhalten? Zumal das während der Vorstellung auch irgendwie so rüber kam, nicht wahr? Google machte jetzt aber klar, dass dem nicht so sein wird.

Auch bei den Google Editionen sind die jeweiligen OEM-Hersteller, sprich im aktuellen Fall Samsung (Galaxy S4) und HTC (One), für die entsprechenden Updates zuständig. Erste Gerüchte über diesen Schritt kamen ans Tageslicht, als einige Medienvertreter die entsprechenden Geräte in den Händen halten durften und die jeweiligen Kernel von Samsung bzw. HTC kompiliert wurden. Bei einem Nexus-Gerät mit Updates direkt von Google eine Sache der Unmöglichkeit. Andererseits sprach Hugo Barra damals irgendetwas von „zeitnahen Updates“, was wiederum für einen Update-Support von den OEM-Herstellern spricht und so ist es auch, wie Google gegenüber Droid-Life bestätigte:

On background, we will be working very closely with Samsung and HTC on future software updates for these devices and they will receive software updates shortly after a new version is released.

Deutsche Übersetzung:

Im Hintergrund werden wir sehr stark mit Samsung und HTC an zukünftigen Software-Updates für diese Geräte zusammenarbeiten, damit diese Software-Updates in sehr kurzer Zeit bekommen, nachdem eine neue Version veröffentlicht wurde.

Dieses Statement von Google macht nun unmissverständlich klar, dass die Updates auch weiterhin von HTC, Samsung und wer sonst noch so sich in den Ring der Nexus-Experience-Devices reinhängen will, kommen werden. Das wiederum bedeutet aber auch, dass Google weder Factory Images noch sonstige Binaries für Google Edition Geräte auf seinen Servern parken wird, dass wird ebenfalls Aufgabe der jeweiligen OEM-Hersteller sein. Das gab Jean-Baptiste Quéru zu verstehen. Könnte also bedeuten, dass die Google Editionen besagter Smartphones ihre Updates im idealen Fall nur wenige Tage nach den Nexus-Geräten erhalten werden, wobei auch Wochen oder gar Monate ins Land ziehen könnten. Übrigens wird Google ebenso wenig

[Quellen: Droid-Life & JBQ]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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