Google Glass 2: Drei Modell-Varianten für Project Aura

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Google Glass

Seit längerer Zeit arbeitet Google mit einem neuen Team und Nest-Erfinder Tony Fadell als neuen Projektleiter an einer stark überarbeiteten Fassung der Google Glass. Nach deren unerwarteter Einstellung ist es relativ ruhig geworden um das Projekt, doch nun gibt es umso spannendere neue Details im Zusammenhang der Google Glass Modell-Auswahl.

Das Alphabet Inc. mit dem Nachfolger der ersten Google Glass insbesondere den Enterprise-Bereich als künftigen Einsatzort anstrebt, ist kein Geheimnis mehr. Passend dazu hat das zuständige Team sich auch zu dem Codenamen Project Aura entschieden (zum Beitrag) und arbeitet an gleich drei Modellen, wobei zwei der Modelle in einem finalen Produkt aufgehen werden. Dieses ist für den Consumer-Bereich gedacht und unterscheidet sich dahingehend von der Unternehmensversion, dass es kein Display besitzt.

Drei mal Google Glass

Dies geht aus einem neuen Bericht von „The Information“ hervor, wo die Consumer-Variante der neuen Google Glass mit „Kopfhörern, die auf dem Gesicht getragen werden“ beschrieben werden. Das liegt darin begründet, dass das Gadget wie die erste Google Glass den Ton über die Schädelknochen übertragen werden. Diese Variante soll sich anscheinend verstärkt an sportlich aktive Kunden richten und scheint das finale Produkt für das kommende Jahr anzupeilen.

Überhaupt scheint sich bei der in Arbeit befindlichen neuen Consumer-Variante von Google Glass viel um das Audio-Erlebnis zu drehen. So heißt es unter anderem, dass Tony Fadell einige Audio-Experten von Amazon für Project Aura abwerben konnte. Über das Ergebnis dieser Manpower lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt allerdings nur spekulieren.

Die Enterprise-Edition der neuen Google Glass wird hingegen ein Head-Mounted Display besitzen, von dem es zuletzt mal hieß, dass das Prisma an sich deutlich breiter wird und somit mehr Informationen darstellen kann. Außerdem könnte einem Patent von Google zufolge das Gadget auf beiden Seiten des Kopfes getragen werden, sodass sich der jeweilige Nutzer das Display passend den eigenen Vorlieben montieren kann.

Hinzu kommt bei der Enterprise-Edition eine deutlich stärkere Hardware (zum Beitrag) und Eye Tracking für eine neue Art der Bedienung (zum Beitrag). Letzteres zeigt auch, dass Alphabet Inc. das größte Potential von Google Glass eventuell im produzierenden Gewerbe sieht, wo Arbeiter mitunter beide Hände brauchen, aber ein Head-Mounted Display mit Eye Tracking die Arbeit durch einblendbare Baupläne und dergleichen enorm erleichtern könnte.

Von daher ist die Zukunft des Projektes mit dem Wechsel der Zielgruppe um einiges rosiger als noch zum Anfang des Jahres.

[Quelle: The Information]

 

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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