Google Glass 2: Komplett neu und ohne öffentliche Experimente

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Google Glass

2012 führte Google erstmals das ambitionierte Projekt der Google Glass öffentlich vor und löste sofort dieses „Haben-will“-Gefühl nicht nur bei Technik-Verliebten aus. Mittlerweile ist es sehr still geworden um das Projekt, geschweige denn eine Consumer-Version in Sicht. Daher soll mit der zweiten Generation alles ein bisschen anders werden.

Das Google an zahlreichen Projekten arbeitet, die nicht unbedingt in erster Linie etwas mit dem Such- und Werbegeschäft zu tun haben oder mit Android, ist nicht wirklich etwas Neues. Eines der größten Projekte der vergangenen Jahre war dabei Google Glass, welches 2012 seinen ersten öffentlichen Auftritt hatte. Seit dem ist viel Zeit vergangen und das Projekt wurde nach dem Einstellen des Explorer Program bereits für tot erklärt. Dem ist aber nicht so.

Neuer Ansatz für Google Glass

Der neue Leiter der extra neu gegründeten Google-Abteilung für die smarte Brille hat sich nun zu Wort gemeldet und gesagt, dass man die zweite Generation der Google Glass von Grund auf neu entwickeln werde (zum Beitrag) und auf öffentliche Tests wie dem Explorer Programm verzichtet. Das geht aus einem Beitrag der New York Times hervor, die sich auf mehrere Quellen rund um Tony Fadell bezieht. Der Erfinder und CEO von Nest, welches ein gleichnamiges Thermostat inklusive Smartphone-Anbindung entwickelte, ist der neue Mann für das Projekt. Er leitet die neue Abteilung, die sich künftig für den Erfolg der Google Glass kümmern soll.

Laut dieser Quelle ist Fadell die Art von Person, die sich ganz auf das Produkt konzentriert und es nicht eher an die Öffentlichkeit lässt, bis es nahezu perfekt ist und auch funktioniert wie gedacht. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird das neue Team dabei auch einen möglichst konkurrenzfähigen Preis im Auge haben, sowie eine lange Akkulaufzeit. Gerade diese ist bei der aktuellen Fassung der Google-Brille eines der größten Probleme: Bei aktiver Videoaufzeichnung ist der Akku nach wenigen Stunden leer. Es gibt aber auch andere Probleme mit der Brille, wie Robert und MaTT in einer Android Talk Runde erörterten:

Kurz gesagt: Die neue Google Glass wird vermutlich anders aussehen, andere Funktionen unterstützen, ausdauernder sein (zum Beitrag) und praktischer für den Alltag. Man darf zudem davon ausgehen, dass sich die Entwickler nun mehr Gedanken machen was den Datenschutz sowie die Privatsphäre betrifft. Gerade letzteres führte in den letzten Monaten zu immer größerer Ablehnung des spannenden Gadgets.

[Quelle: New York Times]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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