Google Glass: Der erste Tester hat sie verloren

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Google Glass

Das der Suchmaschinen-Gigant Google an etlichen wirklich coolen Projekten arbeitet, wurde spätestens mit der Enthüllung von Google Glass bestätigt. Die Datenbrille wurde das erste Mal so richtig auf der Google I/O 2012 im Rahmen der damaligen Keynote eindrucksvoll vorgestellt und hat seither ein ungeheures Interesse bei sehr vielen Technik-Freunden hervorgerufen. Mindestens ein Mann wird sich derzeit aber alles andere als freuen.

Keine Frage, die Datenbrille Google Glass ist derzeit eines der heißesten Gadgets überhaupt, die man mehr oder weniger kaufen kann. Mit 1.500 US Dollar ist die Brille für ein Test-Objekt in der Versuchsphase zwar alles andere als billig aber der Coolness-Faktor dafür umso größer. Dennoch sind bisher nur wenige ausgewählte Personen in den Genuss gekommen, von Google für den groß angelegten öffentlichen Beta-Test ausgewählt zu werden. Darunter befinden sich neben etlichen Prominenten auch Entwickler und einer von ihnen ist Luke Wroblewski gewesen. Die Betonung liegt bis auf Weiteres tatsächlich auf dem „gewesen“.

Luke Wroblewski (rechts)

Luke Wroblewski (rechts)

Denn Wroblewski wird die zweifelhafte Ehre zuteil, der erste Glass-Besitzer zu sein, der seine Datenbrille verloren hat. Nun hofft der Entwickler auf einen ehrlichen Finder, der sich via Twitter bei ihm meldet und das teure, wertvolle und heiß begehrte Objekt an seinen Besitzer zurück bringt. Übrigens hatte Luke Wroblewski seine Google Glass zum Zeitpunkt des Verlierens nicht auf seiner Nase gehabt, vielmehr sei sie ihm auf einem Flughafen während des Sicherheitschecks abhanden gekommen. Problematisch sind vor allem die vielen Accounts, die Luke Wroblewski mit seiner Google Glass verknüpft hat. Noch hofft der Entwickler auf einen ehrlichen Finder, sodass er die Brille nicht aus der Ferne löschen lassen muss.

Wie viele seiner Kollegen wollte auch Wroblewski Glassware für seine Google Glass entwickeln, die speziellen Apps für die Brille aus den Google X Labs. Da Google den Weiterverkauf, das Verschenken und das Verleihen der Brille verbietet, ist die Reaktion Googles auf diese spezielle Situation von großem Interesse. Immerhin wird Google Glass von weiteren Support und der Garantie ausgeschlossen, sobald diese verschenkt, weiterverkauft oder verliehen wird. Davon mal ganz abgesehen: Glaubt ihr eigentlich daran, dass der gute Mann seine Brille jemals wiedersehen wird?

[Quelle: @lukew | via VentureBeat]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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