Google Glass Explorer Edition: Root und Neues zur Ausstattung

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Google Glass

Das neuste technische Gadget aus Mountain View, dass auf den Namen Google Glass Explorer Edition hört, ist seit wenigen Tagen an die ersten glücklichen Tester verschickt worden. Die ersten Bilder und Unboxing-Videos haben wir hinter uns, ebenso die Neuerungen in Sachen Apps sowie der aktuelle Marktwert einer Google Glass ist uns bekannt. Und nun ist die auch noch komplett geöffnet.

Schaut man mal so durchs Netz, dann ist die Meinung zur Google Glass ziemlich gespalten. Klar, bei so einer Daueraufnehmenden Kamera-Brille bedarf es eines besonders starken Datenschutzes und dem Schutz der Privatsphäre aber dennoch wollen ziemlich Viele so eine Brille haben. Ist aber auch geil das Teil, zumal man damit einige richtig coole Videos aufnehmen kann, ohne die Hände voll zu haben. Und auch wenn die ersten Apps Namens Glassware für das abgewandelte Android bereits entwickelt werden können, ist die Brille letzten Endes ein ganz normales Android-Gerät und das kann für Entwickler, Hacker und Geeks nur eines bedeuten: Die Brille braucht Root!

Tja und genau das hat nicht allzu lange gedauert, wie unter anderem ein Tweet aus Sicht eines Google Glass Nutzers zeigt. Dieser hat die auf Android basierende Brille bereits erfolgreich rooten können und es ist eher unwahrscheinlich, dass Google etwas aktiv dagegen unternehmen wird. Immerhin ist Google für derlei Experimente der Modding-Gemeinschaft schon immer aufgeschlossen gegenüber gewesen und hatte selbst Modder dazu aufgefordert, alles Erdenkliche aus der Brille heraus zu holen. Man darf also gespannt sein, was durch den Root-Zugriff der Brille nun alles möglich sein wird. Die für frühestens nächstes Jahr erwartete Consumer-Version könnte dann allerdings nicht mehr über diesen Exploit verfügen, insofern ist der Root der Google Glass Explorer Edition für uns eher eine nennenswerte Randinformation. Oder hat wer von euch eine Google Glass?

Abgesehen davon gibt es nun weitere Informationen zur Hardware der Google Glass Explorer Edition selbst. Als Betriebssystem kommt ein Android 4.0.4 Ice Cream Sandwich aus dem Jahre 2011 zum Einsatz, dass von Google mit einer entsprechend an die Gegebenheiten angepassten Oberfläche versehen wurde. Den Antrieb bildet ein OMAP4430 Dualcore, der mit bis zu 1,2 GHz zu Werke geht. Die tatsächliche Taktrate ist jedoch noch unbekannt, dürfte sich durch den Rot-Zugriff demnächst eventuell ändern. Abgesehen hat die Brille 682 MB an (freien) RAM, was den Schluss für einen 1 GB großen RAM-Chip nahelegt. Aber die Brille braucht auch nicht gerade die Highend-Hardware, denn die Brille dürfte hautpsächlich für Videoaufnahmen und Hangouts durch Google gedacht sein und da ist Akkupower bzw. Ausdauer von größerer Wichtigkeit

[Quellen: saurik & Jay Lee | via PhoneArena]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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