Google Home: Alle Daten, alle Fakten, alle Preise

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google-home-2-flashnewsJa, bei dem Artikel zu dem kleinen Google Lautsprecher inklusive Mikrofon zur Sprachsteuerung meiner vernetzten und fernsteuerbaren Geräte, habe ich mir seit dem #madebygoogle Event 2 Tage Zeit gelassen, da ich meine Enttäuschung über den Google Home Assistant kurz sacken lassen musste. Warum, lest ihr in dem nun folgenden Beitrag.

Sprachsteuerung 2010

Wer meine Beiträge schon etwas länger verfolgt, weiß unter Umständen dass ausgerechnet das Thema Sprachsteuerung mich schon seit vielen Jahren begleitet. Seit ich das erste mal Star Trek gesehen habe bin ich von dieser Art der Bedienung fasziniert. Wer ein wenig im Internet recherchiert, wird unter Umständen noch ein Video aus dem Jahre 2010 entdecken, wo ich gemeinschaftlich mit dem kanadischen Developer James Richards an einer Umsetzung auf Basis der Kontrollfunktionen des Windows Media Centers, an der App VoxCommando gearbeitet habe. Größtes Problem seinerzeit war es entweder überall in der Wohnung Mikrofone zu verbauen oder ein entsprechendes Mikrofon zu finden, welches auch noch Befehle verstehen kann, wenn beispielsweise laute Musik spielt.

Amazon Echo

Der Amazon Echo hatte dieses Problem bereits vor knapp 2 Jahren gelöst. Doch dieser wollte bis vor kurzem nie so richtig nach Deutschland kommen, da Alexa allen Anschein nach etwas Probleme mit unserer Sprache hatte (zum Beitrag). Aber auch Google arbeitete unter dem Codenamen „Chirp“ schon relativ früh an einer solchen Umsetzung. Das fertige Produkt mit dem Namen Google Home, zeigte man uns dann zur vergangenen Google I/O 2016 in Mountain View, um es dann final diese Woche auf dem madebygoogle Event zu präsentieren.

Nach der Ellenlangen Einleitung, könnt ihr in etwa meine Vorfreude auf den Google Home Lautsprecher nachvollziehen. Dem entsprechend groß war die Enttäuschung, als ich erfahren musste, dass auch Google dem Beispiel von Amazon folgt und mir die zentrale Einheit für mein Smart Home in diesem Jahr verwehrt bleibt.

Google Home

Doch was ist und kann Google Home überhaupt. Wie auch bei der Google Daydream View VR-Brille, gibt es neben der Hardware auch entsprechende Software. So hat das Unternehmen praktischerweise die Google Cast App in Google Home umgetauft (zum Beitrag).
Die Hardware kommt mit einem circa 15 Zentimeter großen und knapp 500 Gramm leichten stylischen Kunststoffgehäuse daher. Was auf den Fotos bis dato nach einem großen Luftbefeuchter aussah, ist in Wirklichkeit ein recht kleiner Luftbefeuchter Lautsprecher. Insgesamt gibt es den Google Home in 7 unterschiedlichen Farben, welche sich auch von dem Material (Kunststoff/Aluminium) her unterscheiden. Ob man später auch nur das Unterteil einzeln kaufen kann, ist indes noch nicht eindeutig geklärt.

Auf der leicht angeschrägten Oberseite befindet sich ein Touchpad, mit welchem man beispielsweise die Lautstärke regeln kann. Unter diesem Pad hat Google dem Lautsprecher einige LED spendiert. Diese bestätigen zum einen in vier Farben das „Zuhören“ nach dem Aktionswort „Ok Google“ und in weißen LEDs, welche Lautstärke aktuell eingestellt ist. Auf der Rückseite befindet sich noch ein Button zum Muten des Mikrofon, was ebenfalls mit 4 roten LEDs bestätigt wird.

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Im Inneren befinden sich ein MicroUSB-Port der nur zu Service-Zwecken dient und 3 Lautsprecher. Nach rechts und links je einen Hoch/Mitteltöner und mittig einen Bass-Lautsprecher. Diese Angaben sind aber noch nicht bestätigt, da laut der Präsentation aus Mountain View von einem mittleren Mono Lautsprecher sowie rechts und links von Passiv-Membranen die Rede war. Über Klangqualität und maximaler Lautstärke gibt es jedoch bis dato noch keine Aussagen.
An der Unterseite gibt es noch einen weiteren Anschluss für das Netzteil.

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Technische Daten

  • Maße: 14,28 x 9,63 x 9,63 cm (h x b x t)
  • Gewicht: 476 Gramm
  • WiFi: IEEE 802.11ac 2,4 und 5,0 GHz
  • Lautsprecher: 1 Woofer, 2 x Tweeter oder 1 Woofer 2 x Passiv (unterschiedliche Angaben) / Watt (wird nachgereicht)
  • Anschlüsse: Netzteil, MicroUSB-Port (ausschließlich für den Service)
  • OS Kompatibilität: Android 4.1 oder höher, iOS 8.0 oder höher und Windows 7 oder höher
  • Sicherheitsfunktion: WiFi Firewall

Google Assistant

Der Google Home Lautsprecher dient als zentrale Einheit unserer Hausautomation. Dieser wird wie ein Chromecast via WLAN in unser Netzwerk integriert um die Verbindung zum Internet zu gewährleisten.
Selbstverständlich arbeitet hier Googles neueste Errungenschaft: Google Assistant. Mit ihm/ihr/es soll eine ganz natürliche Kommunikation stattfinden. Google hat hierzu bereits auf dem madebygoogle Event einige Kooperationspartner wie Nest, Samsung (Smart Things), Philips (Hue Produkte) und anderen IFTT-Produkten angekündigt.

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Natürlich kooperiert der kleine Lautsprecher auch mit dem Chromecast und lässt euch so den Fernseher oder eure Lautsprecher via Sprache steuern. Aber auch Streamingdienste wie Netflix, TuneIn, Pandora und Spotify haben bereits ihre Verfügbarkeit angekündigt.
Google Home bedient sich in Kombination mit dem Google Assistant auch aller hauseigenen Dienste wie YouTube, Play Music und Play Filme. So kann beispielsweise mit den einfachen Worten „Guten Morgen“ der Google Home Lautsprecher mit dem heutigen Wetter und allen anstehenden Terminen antworten. Auch das Anlegen von einer Einkaufsliste (Google Keep) oder einem neuen Termin (Google Kalender) lässt sich per Sprache erledigen, welche dann natürlich auch mit unserem Android Smartphone synchronisiert werden.

Spotify in jedem Raum

Google Home, samt Google Assistant soll eben in Zukunft ganz intuitiv genutzt werden. Dazu gehören auch das Lösen einfacher Rechenaufgaben oder Fragen zu Sprachübersetzungen.
Wer gerne aus jedem Zimmer mit Google verbunden sein will – kein Problem. Google Home erkennt automatisch welcher Lautsprecher am günstigsten steht und lässt entsprechend nur diesen mit uns interagieren. Selbstverständlich sind die kleinen Zwerge auch Multi-Room fähig, so dass die Spotify Musik synchron aus allen Zimmern schallt.

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Preis und Verfügbarkeit

Und nun kommen wir zu dem letzten und vorerst traurigen Kapitel. Der Google Home Lautsprecher wird vorerst nur in den USA ab November zu einem Preis von 129 US-Dollar verfügbar sein. Mit dem Preis liegt man deutlich unter dem des Amazon Echo Konkurrenten der aktuell 179 US-Dollar kostet.
Das Gute an Google Home und dem genutzten Google Assistant ist, dass Mountain View Deutschland als einzige weitere Sprache neben Englisch erkoren hat. Insofern kommt der Google Home Lautsprecher auch definitiv nach Deutschland. Unter vorgehaltener Hand hieß es im Frühjahr 2017. Ein Preis ist indes nicht bekannt, kann aber mit 139 Euro angepeilt werden.
Nun ist guter Rat teuer: Warten oder doch erst einmal den Amazon Echo kaufen? Auf lange Sicht fährt man mit dem Google Home mit Sicherheit besser – aber Weihnachten steht vor der Tür! Google!

[Quelle: Pressemitteilung]

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Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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