Google Maps: So werden die geschätzten Fahrzeiten berechnet

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Google Maps Echtzeit-Berechnung erklärt

Google Maps ist einer der bekanntesten Dienste des Google-Imperiums, neben Gmail, Android und natürlich der Suche im weltweiten Netz. Die mittlerweile in der Version 7.5 zu habende App für Android bietet so einige praktische Features, von denen die geschätzte Ankunftszeit eine sein dürfte. Aber wie wird diese eigentlich ermittelt? Ein ehemaliger Google-Techniker lüftet das Geheimnis.

Smartphones haben sich zu echten Alleskönnern entwickelt, die sogar die bis vor wenigen Jahren im Kfz dominanten Navigationsgeräte von Navigon, TomTom und Co. abgelöst haben. Das hat unter anderem mit dem Leistungsumfang zu tun aber auch der besser aktualisierbaren Software bzw. allgemein der Wahl, welche Software zum navigieren genutzt werden kann. Eine Möglichkeit, die Google mit Google Maps Navigation ebenfalls anbietet und das nicht nur für Kfz-Fahrten. Selbst der Öffentliche Personennahverkehr und die Deutsche Bahn lassen sich als Verkehrsmittel einstellen, von Fahrrad und dem Weg zu Fuß mal ganz abgesehen. Aber eine Frage bleibt dennoch hin und wieder zurück: Woher weiß Google eigentlich so genau, wie lange man bis zu seinem Ziel braucht?

 

Google Maps etwas entwirrt

Der Ex-Google-Techniker Richard Russel hat daher mal ein wenig Licht ins Dunkel von Google Maps gebracht, denn die Berechnung der Zeiten ist ein recht komplexer Vorgang. Zu aller erst bedarf es einer großen Menge an verschiedener Daten, die je nach Start- sowie Zielpunkt in Sachen Umfang und Detailgenauigkeit variieren können. Darunter fallen unter anderem Geschwindigkeitsbegrenzungen, Baustellen oder die Durchschnittsgeschwindigkeit anderer Verkehrsteilnehmer. Denn jeder der aktiv Google Maps nutzt, fungiert als Datenlieferant für Google, was den Verkehr betrifft.

Insofern kann die riesige Rechner-Farm von Google hinter Google Maps für eine solch hohe Genauigkeit sorgen. Anbieter klassischer Navigationsgeräte machen es übrigens ähnlich: Crowdsourcing ist für das Berechnen wahrscheinlicher Fahr- und Ankunftszeiten unerlässlich, um möglichst genaue Vorhersagen treffen zu können. Insofern ist die Vorhersage am Genauesten bei denen, die auf eine große Datenmenge zugreifen können und da ist Google nun mal federführend. Oder wie es Google-Maps-Produktmanager Dave Barth treffend beschreibt:

When we combine your speed with the speed of other phones on the road, across thousands of phones moving around a city at any given time, we can get a pretty good picture of live traffic conditions.

Deutsche Übersetzung:

Wenn wir deine Geschwindigkeit mit der Geschwindigkeit anderer Smartphones auf der Straße von tausenden Telefonen zusammenfassen, die sich auf den Straßen einer Stadt bewegen zu jeder beliebigen Zeit, erhalten wir ein ziemlich gutes Bild der aktuellen Verkehrsbedingungen.

Maps – Navigation, Bus & Bahn
Entwickler: Google Inc.
Preis: Kostenlos
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[Quelle: Quora]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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