Google Now Newsreader Update bringt editierbare Quellen

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Google Now

Nach dem Ende des sehr beliebten Google Reader als Newsfeed-Reader wurde Google Now zumindest unter Android immer stärker als Sammelbecken für News in den Vordergrund gerückt. Einzig bei den Möglichkeiten zur Anpassungen der News-Quellen zeigt sich die virtuelle Assistentin nicht gerade von ihrer besten Seite. Bis jetzt kann man nun sagen.

Denn Google hat damit angefangen, bei den ersten Nutzern von Google Now eine Option einzufügen, mit deren Hilfe sich bestimmte Websites für neue Nachrichten für die Zukunft sperren lassen. Nachdem die Option zunächst wie so oft bei neuen Google-Funktionen nur bei US-amerikanischen Nutzern auftauchte, berichten immer mehr deutsche Nutzer von der Möglichkeit.

Anbei ein Screenshot wie es in der US-Version von Google Now aussieht und wie vermutlich die meisten deutschsprachigen Nutzer den News-Bereich zu Gesicht bekommen:

Gezielte News für Google Now

Kurz gesagt kann man über das Kontextmenü einer News nun nicht nur festlegen, dass man allgemein an diesem Thema nicht mehr interessiert sei, sondern auch an der Quelle selbst. Sprich wer Artikel von Bild.de bei sich im Newsfeed vorfindet aber nichts mit „Deutschlands meistgelesener Tageszeitung“ zu tun haben will, kann die Bild-Redaktion in Zukunft gänzlich aus seinem Google Now Newsfeed verbannen.

Immerhin ein erster kleiner Schritt hin zu einem guten Ersatz für den Google Reader, welcher trotz Millionen begeisterter Nutzer überraschend eingestellt wurde (zum Beitrag).
Wenn man isch jetzt noch etwas wünschen könnte für die News-Funktion von Google Now, dann wäre es eine direkt zu bearbeitende Liste an Newsquellen, wo man auch eigene Webadressen als Quelle eintragen kann. Google würde sich damit sicherlich einen Gefallen tun und die virtuelle Assistentin des Suchmaschinen-Konzerns könnte weiter neue Nutzer anlocken.

Gerade wenn man sich das Gerücht mit dem Google Chrome Browser vor Augen führt, welcher einen integrierten Newsreader bekommen könnte (zum Beitrag), macht das neue Update für Google Now einen größeren Sinn.

Freischaltung erfolgt Server-seitig

Für die Funktion selbst scheint keine spezielle Version von Google Now benötigt zu werden, da es auch Berichte über ein erstmaliges Auftauchen vor mehreren Monaten gab. Wahrscheinlich wird Google die Funktion wie schon so oft auf Seiten der eigenen Server freischalten, sodass man einfach nur ein wenig Geduld haben muss. Bei uns ist die Option zumindest noch nicht verfügbar.

Dennoch kann es natürlich nicht schaden, wenn man die neuste Version der App installiert hat. Im Google Play Store sollte dies die Version 5.10.32 sein, die man sich allerdings wie gewohnt auch manuell herunterladen und installieren kann. Zu beachten ist, dass nicht nur die Option „Unbekannte Quellen“ in den Einstellungen rund um die Sicherheit von Android aktiviert sein muss, sondern auch der verbaute Prozessor im eigenen Gerät eine Rolle spielt.

Die meisten Smartphone-Nutzer werden einen einfachen ARM-Prozessor besitzen, während die wenigsten einen x86-basierenden Intel-Prozessor haben. Letzterer ist vorwiegend in ASUS-Geräten verbaut. Dennoch bedeutet ein 64-Bit fähiger ARM64-Prozessor noch lange nicht, dass auch die 64-Bit-Version von Android genutzt wird – siehe das Samsung Galaxy Note 4 mit seinem Exynos 5433 Octa-Core-Prozessor.

Google App v5.10.32.19 (ARM)

Google App v5.10.32.19 (ARM64)

Google App v5.10.32.19 (x86)

Wer sich unsicher ist, welche APK-Version man nehmen sollte, kann sich auch mit der kostenlosen App AIDA64 aus dem Google Play Store behelfen.
Nach dem Start der App öffnet man den Menüpunkt „Android“, scrollt nach unten und schaut sich den Eintrag bei „Kernelarchitektur“ an. Steht dort „armv8l“ hat man ein 64-Bit aktiviertes Android Betriebssystem, anderenfalls arbeitet Android im 32-Bit-Modus.

AIDA64
Entwickler: FinalWire Ltd
Preis: Kostenlos+
[Quelle: reddit | via Caschys Blog]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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