Google Plus wird offiziell getrennt in Photos und Streams

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Google Plus Social Network

Mit Google Plus wollte der US-amerikanische Google-Konzern die Vormachtstellung von Facebook brechen und hat das auch auf seine ganz eigene Weise geschafft. Allerdings war nicht alles wirklich gut an dem sozialen Netzwerk und genau dem hat Google nach ersten Gerüchten nun Rechnung getragen: Das Netzwerk wird offiziell geteilt.

Man kann sich bestens darüber streiten wie ein modernes soziales Netzwerk auszusehen hat, bzw. was es alles an Funktionen für seine Mitglieder bieten soll. Gerade umfassende Möglichkeiten zur Bearbeitung von Fotos ist immer so eine Sache gewesen bei Google Plus, was manche mögen oder eben auch nicht. Nachdem erst kürzlich erste Gerüchte zu einer möglichen Trennung des sozialen Netzwerks von Google auftauchten (zum Beitrag), gibt es nun die offizielle Bestätigung: Google+ wird in zwei separate Dienste getrennt.

Google Plus ist tot, es lebe Google Photos und Stream

Das hat Bradley Horowitz passend via Google Plus mitgeteilt, welcher künftig die beiden neu entstandenen Abteilungen Google Photos und Google Stream leiten wird. Damit löst er David Besbris an der Spitze ab, welcher vor etwa einem Jahr erst den Posten von Vic Gundotra übernommen hatte, nachdem dieser den Google-Konzern überraschend verlassen hatte (zum Beitrag). Jedenfalls wird Google Photos nun eher als zusätzliche und separat geführte Erweiterung für Google Stream betrachtet, was quasi das bisher bekannte Google Plus ist, nur eben ohne die ganze Foto-Geschichte.

Nun lässt sich spekulieren, ob Google neben dieser Trennung der Dienste auch die Namensgebung ändert, oder weiterhin bei Google Plus bzw. Google+ bleibt. Letzteres wäre durchaus denkbar, denn es ist eine mittlerweile stark etablierte und vor allem auch bekannte Marke geworden. Weitere Details dürfte es sicherlich in den kommenden Tagen/Wochen geben was die Zukunft von Google Plus betrifft.

Übrigens wird Hangouts ebenfalls ein komplett eigenes Produkt sein, dessen Zukunft jedoch nicht ganz so klar ist. Zwar will Google auch weiterhin die Messaging-Plattform weiterentwickeln, aber wie Sundar Pichai bereits kürzlich in einem Interview mit Forbes erklärte (zum Beitrag), habe man nicht das Bedürfnis, mit Diensten wie WhatsApp auf Biegen und Brechen zu konkurrieren.

[Quelle: Bradley Horowitz]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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