Google X: Sergey Brin plaudert über Googles Forschungslabore

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Google X Labs

Google hat in den letzten Jahren so einige Projekte öffentlich gemacht, die einen hohen Reichtum an Kreativität, Erfindungsgeist und technisches Können vorweisen. Etliche dieser Projekte haben einen gemeinsamen Ursprung das sind die Google X Labs. Nun hat der Chief Technology Officer von Google Sergey Brin ein wenig über sein Schätzchen gesprochen.

Sergey Brin hat 1996 zusammen mit seinem damaligen Kommilitonen Larry Page den heutigen Milliardenschweren Konzern Google gegründet. Seitdem zeichnet sich Brin vor allem für den technologischen Aspekt des Unternehmens verantwortlich und hat dabei eine Lieblingseinrichtung: Die Google X Labs genannten Forschungslabore in der Nähe des Hauptquartiers im kalifornischen Mountain View. Aus diesen Hallen stammen etliche Projekte wie Google Glass, das autonom fahrende Auto, Google Loon, die intelligente Kontaktlinse oder auch Google Fiber. Dabei sind in der nicht mehr so geheimen Einrichtung noch etliche andere Projekte in der Entwicklung, wie Sergey Brin in einem Interview erzählte.

Die Zukunft entsteht in den Google X Labs

In diesem Gespräch plauderte der Google-CTO über seine Rolle bei den Google X Labs, die er selbst als eine StartUp innerhalb des Google-Konzerns betrachtet. Man habe noch einen langen Weg vor sich um die Größe und Unabhängigkeit vom Rest des Konzerns zu erhalten die Brin scheinbar vorschwebt. Jedenfalls erzählte er, dass in den Google X Labs an acht verschiedenen Projekten geforscht und entwickelt wird, die auch Moonshots genannt werden. Der Großteil dieser Projekte wird noch geheim gehalten, aber irgendwann erblicken auch diese Moonshots das Licht der Öffentlichkeit.

Das vorrangige Ziel der Google X Labs ist es Produkte zu entwickeln, mit denen sich der Konzern ein zweites großes Standbein aufbauen zu können was die Einkünfte des Konzerns betrifft. Derzeit ist Google noch zu sehr abhängig vom Geschäft mit Online-Werbung. Gerade Aktionäre erweisen sich dabei regelmäßig als unzufrieden, weswegen die Mitarbeiter der Google X Labs nur so vor Ideen sprühen.

Freilich wird nicht jede Idee auch bis zum Ende weiterverfolgt in den Google X Labs, wie unter anderem die aufgegebenen Projekte zu einem Wletraumfahrstuhl zeigen, dem Hoverboard aus Zurück in die Zukunft II + III und einem Beamer. Man habe die Entwicklungen mit der Begründung aufgegeben, dass sie derzeit technologisch einfach nicht zu realisieren seien. Das heißt aber noch lange nicht, dass man die Projekte endgültig auf Eis gelegt hat.

Übrigens hat auch Google Now seine Anfänge in den Google X Labs genommen. Damals hieß es noch Majel, so wie der Bordcomputer aus den Star-Trek-Filmen.

[Quelle: Google Watch Blog]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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