Hacker-Contest: Mobile Pwn2Own 2013

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Mobile PWN 2 OWN

Der Hacker-Wettbewerb „Mobile Pwn2Own 2013“ im Rahmen von Hewlett Packard „Zero Day“ Initiative geht in die zweite Runde. Neu ist, dass sich die Teilnehmer bei der Anmeldung nicht auf ein Betriebssystem festlegen müssen, sondern die Wahl zwischen verschiedenen Geräten haben. Dabei winkt ein horrendes Preisgeld gesponsert von Blackberry und Google.

Dabei sind zahlreiche neuen Android, iOS und Windows Phone Geräte vertreten. Zur Wahl stehen unter anderem Googles Nexus Geräte, ein Surface Tablet sowie das Nokia Lumia 1020 und das iPhone 5 oder das iPad mini.

Mobile Pwn2Own 2013: Kategorien nach Distanz

Die diversen Kategorien sind in verschiedene Schichten eingeteilt. Zur Wahl stehen zum Beispiel Angriffsvektoren über eine kurze Distanz. Dazu zählen Zugriffe via Bluetooth, WLAN, USB oder NFC. Long-Distance-Attacken sind Hacks via SMS, MMS oder CMAS, also über das Mobilfunknetz. Weiterhin können die Kategorien Web-Browser, Apps, oder das mobile OS selbst gewählt werden.

Hacks die über das Base-Band gefahren werden wie Telefonie-Signale von Mobilfunkgeräten, zählen zur absoluten Königsdisziplin. Im „Idealfall“ zahlt HP für solch einen Hack bis zu 100.000 US Dollar, vorausgesetzt die Daten des Zugriffs und der Exploit werden offengelegt. Die Gesamtsumme der auf dem Contest dotierten Preisgelder beträgt 300.000 US Dollar. Wem ein Hack über den Chrome-Browser gelingt bekommt zusätzlich 10.000 US Dollar von Suchmaschinenriesen Google verbucht.

Teilnahme via Proxy möglich

Am 13. November dieses Jahres findet das Hacker Event im Rahmen der PacSec Applied Security Conference in Tokio statt. Wer nicht über dass nötige Kleingeld verfügt, darf per Proxy hacken. Solltet ihr interessiert sein, könnt ihr euch ab sofort bei der Zero Day Initiative zum Wettbewerb anmelden.

Alle Infos zur Veranstaltung findet auf der passenden Website von Hewlett Packard sowie auf der PacSec-Seite Seite, wo ihr euch auch registrieren könnt. Wir wünschen allen Teilnehmern natürlich viel Erfolg. Zudem eignet sich ein gelungener Hack natürlich auch wunderbar als erstklassige Referenz im Lebenslauf – Kein Scherz: Auch der erste iPhone-Jailbreaker hat mittlerweile auf die „dunkle Seite“ gewechselt und arbeitet für einen der erfolgreichsten Konzerne auf dem Globus: Die Rede ist natürlich von Apple.

[Quelle: Heise.de]

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Matthias Ransdorf

Blogger mit Herzblut aus Hamburg - Schreibt seit einigen Jahren ins Internet und ist dabei mobiler User der ersten Stunde. Als Informatiker stets auf dem laufenden über Roots und Tweaks läuft auf seinem Mac gleichzeitig Windows und Linux in virtueller Weise - Spaß am Schreiben und die Lifestyle Hashtags #Reise #Blog #Apple und #Android runden das Profil ab.

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