Holus lässt Hologramme Wirklichkeit werden!

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Hologramme wie aus den Star-Wars-Filmen sind ein Traum vieler Tech-affinen Menschen und genau diese Sehnsucht nach etwas richtig spektakulärem will das Kickstarter-Projekt Holus nun stillen. Auch wenn Projektionen wie die von R2D2 noch weit entfernt sind, nimmt die Holografie auch für den privaten Gebrauch nun ernsthaft Fahrt auf.

Der 17. Dezember ist für SciFi-Fans ein großes Datum, denn an diesem besagtem Tag startet Star Wars: Episode VII – The Force Awakens in den Kinos. Ungeachtet aller kritischer Blicke auf Disney als neuen Inhaber der Star-Wars-Rechte, wird es mit angrenzender Sicherheit wieder ein echtes Filmvergnügen werden bei dem Hologramme natürlich nicht fehelen dürfen. Das Startup-Unternehmen Holus wird es da zwar noch nicht zu den Unterstützern geschafft haben, aber das kanadische Team will den Traum von Hologrammen Realität werden lassen.

SciFi-Feeling mit Holus

Auf den ersten Blick könnte man das holografische Display eher für einen 3D-Drucker halten, denn genau so sieht Holus aus. Nur stecken in dem rechteckigen Kasten gleich vier Pyramiden-förmig angeordnete Displays aus  Sekuritglas, welche aus jedem beliebigen 2D-Inhalten eine holografische Projektion erstellen können. Durch eine spezielle Beschichtung lässt sich das Hologramm von Holus aus verschiedenen Winkeln betrachten, deren Helligkeit sich zudem automatisch an die Beleuchtung des Raumes anpassen kann.

Als Quelle für Inhalte können neben Desktop-Rechnern auch Smartphones und Tablets dienen, welche jeweils über einen USB-Anschluss mit dem Holografischen Display verbunden werden. Holus soll mobile Geräte jedoch auch via Bluetooth und WLAN ansprechen können. In dem Gerät selbst sind zudem Lautsprecher für eine Audioausgabe verbaut sowie zwei zusätzliche USB-Ports, um mobile Geräte aufladen zu können. Die Bedienung von Holus erfolgt wahlweise über die OMI getaufte Sprachsteuerung oder über Gesten durch Zusatz-Hardware von beispielsweise Leap Motion und Microsoft Kinect. Unterstützt Betriebssysteme werden offiziell Android, iOS, Windows und auch Linux sein.

Das Holus realisiert wird steht mittlerweile außer Frage. Die erhofften 50.000 kanadischen Dollar hat das Kickstarter-Projekt mit derzeit über 190.000 kanadischen Dollar deutlich überschritten, sodass die weitere Entwicklung und Produktion gesichert ist. Ab 550 kanadische Dollar (ca. 398 Euro) ist man mit dem Early-Bird-Angebot für Holus Home dabei, die technisch etwas besser aufgestellte Pro-Version ist für 650 kanadische Dollar (ca. 470 Euro) zu haben. Die finalen Preise sollen bei 850 respektive 950 kanadischen Dollar liegen, was wiederum 615 beziehungsweise 687 Euro entsprechen würde. Die Einsatzmöglichkeiten der Technologie sind jedenfalls vielfältig, wie das folgende Video zeigt:

Die Auslieferung der ersten Geräte soll laut den Planungen von H+ Technolgies im März 2016 erfolgen, wobei das nur die Pro-Version für Entwickler betrifft. Die Home-Version von Holus folgt erst im Juni 2016, damit Entwickler genügend Zeit haben, um erste Anwendungen für das holografische Display zu entwickeln. Unterstützt werden mit Unity3D und Unreal die beiden derzeit populärsten Grafik-Engines, was beispielsweise die Entwicklung von Spielen erheblich vereinfachen dürfte.

[Quelle: Kickstarter]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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