HTC plant anscheinend Auslagerung der Produktion

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HTC Heres to change

Dieser Tage ist der taiwanische Smartphone-Hersteller und Android-Pionier wieder erstaunlich oft im Gespräch, allerdings hat das weniger mit (guten) neuen Smartphones, Zubehör oder Diensten zu tun. Stattdessen geht es vermehrt um den Konzern selbst, welcher erstmals einen Verlust hinnehmen musste. Und plant scheinbar die Auslagerung der Produktion.

Android ist bis heute untrennbar mit dem taiwanischen Konzern HTC verbunden, schließlich stammen die allerersten und die ersten richtig erfolgreichen Smartphones von HTC, zum Beispiel das T-Mobile G1, HTC Desire oder das HTC Sensation. Zwar war der Konzern bereits seit 1997 als OEM-Hersteller tätig, trotzdem gelang erst mit Android der Aufstieg zu den größten Herstellern. Bis dann der im Jahre 2011 langsam der lange Fall eintrat. Scheinbar nagt der erste Verlust in einem Quartal dermaßen an den Ressourcen, dass HTC über einen möglichen Ausweg durch die Auslagerung der Produktion nachdenkt.

 

HTC mit neuen Optionen

Ins Gespräch gebracht wurde dabei Foxconn, der größte Auftragsfertiger der Welt, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. HTC soll sich bei diesen Plänen allerdings noch nicht festgelegt haben, allerdings sprechen sowohl Gespräche mit einigen Auftragsfertigern als auch das Stilllegen einer HTC-eigenen Fabrik in Taoyuan eine relativ deutliche Sprache. Mit dem angeblich vorübergehenden Stilllegen der Fabrik H wird die monatliche Produktion von Smartphones unter anderem von 2,5 auf 1 Million Geräte herabgesetzt, was ein weiteres Indiz für die angespannte Situation bei HTC sein könnte. Abgesehen von den Einsparungen bei den Kosten für Mitarbeiter, Maschinen und Material.

HTC selbst wiederum widerspricht Gerüchten, dass das vorübergehende Stilllegen der Fabrik zum Zwecke der Kosteneinsparung dienen würde, wie HTC den Kollegen von The Verge mitgeteilt hat. Außerdem plane man keinen Verkauf der eigenen Fabriken in China und Taiwan, wie von Reuters berichtet wurde. Gerade das HTC One ist zwar ein sehr gut bewertetes Smartphone, das Modell alleine hat jedoch keine Trendwende bei HTC herbeirufen können. Erst am Montag bestätigte sich, dass Gründer und CEO Peter Chou einige seiner Aufgaben an Cher Wang abtreten werde, um wieder für mehr Innovationen sorgen zu können.

Eventuell könnte der Deal mit Amazon wieder ein Lichtblick sein oder das One Max, wobei diesem wenig Chancen gegen Galaxy Note 3 und Co. eingeräumt werden. Und dann wäre da auch noch die Sache mit Lenovo, als möglicher allerletzter Ausweg.

[Quellen: Reuters | via AndroidCommunity]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

Ein Kommentar

  1. Kein Wunder Samsung macht den Markt mit ihren billigsmartphones die nicht mal innovativ sind völlig kaputt und nicht nur die Käufer sondern auch die Medien fallen immer wieder auf Samsung rein. Wo wird denn schon über die Haltbarkeit quallitat von Smartphones gesprochen …. Nirgens Hauptsache haufen sinnlose Funktionen reinquetsch die unausgereift sind und der Kunde zum Tester wird, extreme obsoleszens betreiben ( für die die es nicht wissen das ist der eingebaute geplante Tot von elektronischen Geräten durch den Hersteller) ! Samsung stand schon oft in der Vergangenheit in der Kritik extreme Obsoleszens zu betreiben. Man konnte die Uhr danach stellen wann unser TV von Samsung und das Smartphone von nem Kumpel kaput ging genau nach 2 Jahren … Und der Hersteller fühlt sich anscheinend so sicher das es genau ein Tag nach dem herstellungsdatum war.

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