HTC will ins Prozessorgeschäft einsteigen

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Auf dem Markt für Smartphone CPU’s gibt es insgesamt Quallcom,Texas Instruments, NVIDIA, ST-Ericsson und seit neustem Intel. Samsung und Huawei stellen als CPU und Smartphone Hersteller eine kleine Sonderrolle dar, bei den beiden Konzernen kommt quasi alles aus einer Hand, was sie somit unabhängiger macht. Diesen Weg möchte auch HTC in Zukunft bestreiten.

Als Vorbild gilt HTC dabei Apple, welche ihre eigenen Chipdesigns entwickeln und bei Samsung fertigen lassen. Als Partner hat man sich den schwedischen Chiphersteller ST-Ericsson rausgesucht, welcher unter anderem den SoC NovaThor U8500 herstellt. Dieser SoC kommt in den Modellen Sony Xperia P, Xperia U und Xperia SOLA sowie den Samsung Modellen Galaxy Ace 2, Galaxy Beam und Galaxy S Advance zum Einsatz. Der Dualcore in 45nm auf Basis des ARM Cortex A9 taktet mit bis zu 1 GHz und vertraut auf einen ARM MALI 400MP als GPU.

HTC will sich damit von anderen Chiplieferanten unabhängiger machen, was in die Strategie von weniger Geräten die sich in nur wenigen Details unterscheiden hineinpasst. Mitunter ist das gleiche Gerät mit anderem SoC für ein anderes Land im Portfolio, ein gutes Beispiel ist hierfür das One X: In Europa verfügt es über einen Tegra3 Quadcore, während das US-Schwestermodell einen Qualcomm S4 Quadcore verfügt.

Erste Smartphones mit dem eigenen Chipdesign sollen frühestens nächstes Jahr auf den Markt kommen und das Einsteigersegment bedienen. Da die Performance im zusammenspiel mit dem Akkuverbrauch immer wichtiger wird, könnte HTC dadurch direkten Einfluss auf diese Parameter nehmen.

[Quelle: China Times | via The Next Web]
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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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