Huawei in 5 Jahren: Eventuell die Nummer 1 aber mindestens Top3

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In Asien sind viele Unternehmen wie Huawei oder Samsung beheimatet, die das Potential haben zu einem Big Player der Mobilfunkbranche zu werden, bzw. manche sind es sogar bereits. Vor allem China ist ein aufstrebendes Land in diesem Bereich, dessen Smartphone-Hersteller bisher meistens über gut gemachte Kopien und vor allem günstige Preise von sich Reden machten.

Nur kann das einer aufstrebenden Industrienation wie China langfristig nicht genügen, zumal wenn man letztes Jahr auf dem Mobile World Congress 2012 bereits etliche Ausrufezeichen gesetzt hatte. Allen voran gelang das damals dem chinesischen Konzern Huawei, der mit Ascend D1 Quad XL, Ascend P1 oder MediaPad 10 FHD wirklich heiße Eisen im Feuer hatte. Zur Messe waren die drei genannten Geräte noch am oberen Ende der Smartphones bzw. Tablets positioniert, als sie dann aber mit mehr als einem halben Jahr Verspätung auf den Markt kamen, waren sie nur noch eines von Vielen. Trotz dieses Rückschlags will Huawei weiter auf Angriff fahren, wie das Unternehmen kürzlich mitteilte.

If you look back five years ago, Apple is small, Samsung is not so big. You can’t see where we’ll be in five years. At least top three. Maybe number one.

Deutsche Übersetzung:

Wenn sie mal 5 Jahre zurückschauen, dann war Apple noch klein und auch Samsung nicht so groß [wie heute]. Sie können daher nicht vorhersagen, wo wir selbst in 5 Jahren stehen werden. Mindestens in den Top3 wollen wir sein, vielleicht sogar die Nummer Eins.

Durchaus kämpferische Worte, die Huawei da gefunden hat und die Produktpalette gibt ihnen durchaus Recht. Im Vergleich zur Konkurrenz in Form von Samsung, HTC oder LG, kann Huawei mit einem wirklich sehr guten Preis-Leistungsverhältnis punkten. Außerdem darf man nicht vergessen, dass Huawei derzeit Rang 5 in der Liste der größten Smartphone-Hersteller weltweit einnimmt und das überwiegend durch die Verkäufe im Heimatland China. In Europa oder Nordamerika wartet dagegen ein noch nahezu unberührter Markt aus Sicht der Chinesen, wo sich Geräte mit preisen zwischen 200 und 700 Euro ziemlich gut absetzen lassen.

Andererseits hat Huawei auch mit einem Image-Problem zu kämpfen, das in Europa vor allem durch die extrem späte Markteinführung der weiter oben genannten Modelle Ascend D1 Quad XL sowie MediaPad 10 FHD verursacht sind. In Nordamerika wurde letztes Jahr Huawei und ZTE zudem Spionage vorgeworfen, was bei genauerer Betrachtung nicht ganz von der Hand zu weisen sein dürfte. Immerhin unterhalten beide chinesischen Konzerne gute Beziehungen zur chinesischen Regierung und Militär, der Gründer und CEO von Huawei ist sogar selbst ein hochrangiger ehemaliger Militär.

[Quelle: AndroidHeadlines]

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