Ist Samsung vielleicht doch an BlackBerry interessiert?

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Samsung und Blackberry

Einer der Smartphone-Pioniere ist das kanadische Unternehmen BlackBerry, welches letzte Woche in Verbindung mit Samsung für Schlagzeilen sorgte. Angeblich wollte Samsung den Konkurrenten für eine nicht unerhebliche Summe aufkaufen, was aber schnell dementiert wurde. Jedoch scheint mehr an der Sache dran zu sein als zunächst vermutet.

Das letzte Jahr ist für Samsung nicht in jeder Hinsicht perfekt gelaufen. Enttäuschende Verkaufszahlen für das Samsung Galaxy S5, nachlassende Marktanteile und ein niedrigerer Gewinn als man noch vor einem Jahr vorhersagte sind einfach nicht weg zu diskutieren. Sein Heil sucht der Konzern aus Südkorea daher in innovativen neuen Geräten und Lösungen, die es so nur bei Samsung gibt. Was jedoch BlackBerry in dieser Geschichte für eine Rolle spielt ist noch unklar, denn die Gerüchte zu einer Übernahme reißen einfach nicht ab.

Samsung an BlackBerry interessiert

Letzte Woche hieß es mal, dass Samsung die Kanadier für 7,5 Milliarden US-Dollar übernehmen will, was beide Parteien jedoch umgehend dementierten. Laut der kanadischen Wirtschaftspublikation Financial Post steckt trotzdem mehr dahinter als es zunächst den Eindruck macht. Der Zeitung liegt ein Dokument aus dem letzten Quartal 2014 vor, in welchem Gründe für einen Kauf des kanadischen Herstellers genannt werden. Das Papier stammt von der Investment-Bank Evercore Partners aus New York und enthält auch mögliche Bedingungen für eine Übernahme. Spekulationen gehen allerdings auch davon aus, dass Samsung lediglich einen Teil des Unternehmens erwerben könnte.

Laut dem genannten Dokument sollte der südkoreanische Konzern unter anderem einen der BlackBerry-Hauptaktionäre namens Prem Watsa für seine Sache gewinnen, um zumindest einen Teil des Konzerns zu erwerben. Diese Strategie hätte einen besonderen Vorteil: Die Regulierungsbehörden würden einen solchen Deal eher genehmigen als eine komplette Übernahme von BlackBerry. Zumal der Smartphone-Pionier mit seinen letzten Geräten wie dem BlackBerry Passport und dem BlackBerry Classic wieder zwei richtige Erfolge feiern konnte unter seinem aktuellen CEO John Chen.

Samsung könnte den Gerüchten nach zwischen 13,35 und 15,49 US-Dollar pro Aktie bezahlen, was den derzeitigen Kurs der BlackBerry-Aktie mit 9,93 US-Dollar kräftig in die Höhe treiben dürfte. Versteht sich, dass beide Konzerne bisher nicht dazu geäußert haben.

[Quelle: Financial Post]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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