Japanische Netzanbieter arbeiten an „katastrophensicherem Mobilfunknetz“

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Der 11. März 2011 ist einer der schwersten Tage in Japan gewesen, denn an diesem Tag bebte die Erde mit über 8,9 auf der Richterskala und löste den verheerensten Tsunami der jüngeren Geschichte aus. Kurz nach den Geschehnissen brachen die japanischen Netze zusammen unter der Last der anrufenden, denn jeder wollte wissen wie es seinen Angehörigen geht udn ob sie noch leben.

Damit sich sowas nicht noch einmal ereignet, gemeint ist hier der Zusammenbruch der Mobilfunknetze, arbeiten die japanischen Mobilfunkanbieter NTT DoCoMo und KDDI sowie die Tohoku Universität an den katastrophensicheren Funknetzen der Zukunft. Gründe für den damaligen Zusammenbruch der Netze waren unter anderem zerstörte Basisstationen, weswegen nach Wegen für die zeitweise Umleitung des Datenverkehrs wie zum Beispiel über eine Satellitenverbindung geforscht wird. Ein weiteres Thema dieser Forschungen ist der schnelle und kosteneffiziente  Austausch ausgefallener Basisstationen in Folge von Naturkatastrophen wie vor einem Jahr.

Die ersten Forschungsergebnisse werden bereits in der Tohoku Region im Realeinsatz getestet mit dem Ziel, innerhalb von drei Jahren die Technologie dafür fertig zu haben. Bisher arbeiten alle drei Parteien an einer eigenen technischen Umsetzung, weshalb die japanische Regierung die drei Parteien zur Zusammenarbeit in einem größeren Netzwerk drängt.

[Quelle: Nikkei | via The Verge]
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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

2 Kommentare

  1. 11. März! 🙂

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