Jeremy Clarkson zeigt die neue Amazon Prime Air Lieferdrohne

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Amazon Prime Air

Das Amazon an diversen Projekten forscht ist nichts ungewöhnliches, von denen Amazon Prime Air zur Lieferung von Waren mit einer Drohne nur eines ist. Noch scheitert es an der Luftfahrtbehörde der USA, doch das hält Amazon nicht davon ab, eine neue sowie verbesserte Vision vorzustellen und das mit der Hilfe von Jeremy Clarkson.

Den meisten wird Clarkson als der manchmal etwas durchgeknallte Moderator von BBCs ehemaliger Serie Top Gear bekannt sein und genau in diesem Stil stellt der sympatische und manchmal sehr direkte Brite einen von vielen neuen Prototypen für Amazon Prime Air (zum Beitrag) vor. Dieses Mal ist die Drohne zur besonders schnellen Auslieferung eher eine Mischung aus traditionellem Quadrocopter sowie einem Flugzeug und soll eine gesteigerte Reichweite besitzen.

Neues Modell für Amazon Prime Air

Wurde 2013 noch über die Pläne Amazons gelästert (zum Beitrag), nimmt das Projekt immer deutlichere Züge an. Mittlerweile hat Amazon Prime Air sogar Konkurrenten wie Google auf den Plan gerufen, die selber an Drohnen zur Auslieferung von Waren arbeiten. Nur das bei Google in erster Linie die Lieferung wichtiger Dinge in abgeschiedenen Gegenden im Vordergrund steht und eine deutlich größere Reichweite.

Apropos Reichweite: Die von Jeremy Clarkson gezeigte Amazon Prime Air Drohne soll eine Reichweite von bis zu 15 Meilen (entspricht etwa 25 km) vom Standort des Amazon Lagers haben. Innerhalb von nur 30 Minuten will Amazon auf diese Weise Lieferungen garantieren können, wobei die Kunden auch ein wenig dafür tun müssen. So braucht es im Garten zum Beispiel eine Landezone, wo die deutlich größere und auch robustere Drohne im Vergleich zu den ersten Entwürfen landen kann.

In dem Video geht Jeremy Clarkson allerdings auch auf einen nicht ganz unwichtigen Aspekt des ganzen Projektes ein: Die Sicherheit. Unter anderem will Amazon in den Drohnen für Amazon Prime Air eine eigene Technologie zum Erkennen und vermeiden von Kollisionen mit anderen Objekten auf dem Boden und Flugobjekten in der Luft integrieren. Ein solches System wird zudem zwingend nötig sein, falls Amazon die Genehmigung für seine geplante Drohnen-Flotte bekommt.

Es braucht erst die Genehmigung

Denn bevor Amazon im großen Stil seine Pläne zur Auslieferung per Drohne im größeren Stil aufbauen kann für Amazon Prime Air, muss die US-amerikanische Luftfahrtbehörde FAA – Federal Aviation Administration – ihre Zustimmung für Drohnen bis 400 Fuß respektive 122 Meter geben (zum Beitrag). Als Nutzlast sieht Amazon bis zu 2 kg vor, weswegen die Lieferung per Drohne lediglich kleinere Gegenstände transportieren kann. Dass der neue smarte Fernseher mit Android TV als Betriebssystem aus der Luft eingeflogen wird ist also eher unwahrscheinlich.

Letzten Endes wird dieser Werbespot vor allem auch mit dazu dienen, um die US-amerikanische Bevölkerung für die Idee der Warenlieferung per Drohne zu begeistern. Denn irgendwann so Amazon, werde es völlig normal sein eine Drohne am Himmel zu sehen wie einen Post-LKW auf der Straße. Bis dahin ist es jedoch noch ein weiter Weg.

[Quelle: Amazon]

 

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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