Künftig auch für Nicht-Samsung-Geräte: Samsung Music Hub

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Als Android damals im Jahre 2008 auf den Markt losgelassen wurde, ahnte wohl kaum jemand von dem heutigen Erfolg, den Android für sich verbuchen kann. Auf Millionen von Smartphones, Tablets und Smartlets hat der kleine grüne Roboter die Marktführung übernommen und ein Ende ist noch lange nicht in Sicht. Kein Wunder, dass Hersteller und andere Konzerne nach weiteren Einnahmequellen suchen.

Google beispielsweise baut sein Angebot im Google Play Store kontinuierlich aus. Während früher lediglich Apps verkauft wurden, sind mittlerweile neben Büchern und Filmen auch Musik erhältlich, zumindest hierzulande. In Amerika gibt es zusätzlich noch Zeitschriften und Zeitungen im digitalen Kiosk namens Google Play. Mit Amazon ist die Konkurrenz zumindest in Sachen Apps und Musik bereits recht stark aufgestellt, doch Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft. Vielleicht ein Grund, warum Samsung nun in den Markt für digitale Musik einsteigen will.

Dadurch, dass sich Galaxy S und Co. Millionenfach verkauft haben, hat Samsung für seine Music Hub genannte Verkaufsplattform von digitaler Musik bereits eine ziemlich breite Kundschaft. Nur kann man mit den eigenen Geräten nicht ewig wachsen, was unter anderem der WhatsApp-Konkurrent ChatON beweist. Deshalb will Samsung seinen Music Hub auch anderen Smartphones und Tablets zugänglich machen, die nicht mit dem blauen Samsung-Logo bestückt sind und so in direkte Konkurrenz zu Google, Amazon, Sony und den ganzen Rest der digitalen Verkaufsbranche treten.

Das hat der südkoreanische Konzern zumindest gegenüber vom The Next Web preis gegeben. Neben weiteren Ländern will Samsung vor allem auf weitere Geräte vordringen, die nicht aus den eigenen Produktionshallen stammen. Zwar gibt es keine genaueren Details zu diesem Vorhaben und ab wann der Music Hub für alle verfügbar ist, dennoch sollte sich die (etablierte) Konkurrenz bereit machen. Mit Samsung betritt immerhin kein unbekanntes Blatt den Markt und der Name allein könnte schon für einen Ansturm sorgen. Sofern das Angebot stimmt und man sich mit den jeweiligen Rechteinhabern der Länder hat einigen können, dürfte sich Samsung ziemlich schnell mit zu den etablierten Anbietern zählen.

[Quelle: The Next Web | via SmartDroid]

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Stefan

Stellvertretender Chef-Redakteur
Student mit Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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