Lenovo gibt Pläne für Android 6.0 Marshmallow bekannt

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Die Update-Welle für Android 6.0 Marshmallow kommt langsam immer stärker ins Rollen, denn nachdem die hierzulande großen Hersteller sich mehr oder weniger offiziell zu den Update-Plänen geäußert haben, zieht nun auch Lenovo als offizielles Schwergewicht und Motorola Mutterkonzern nach. Der chinesische Hersteller hat seine Liste der Update-berechtigten Android Geräte veröffentlicht, die jedoch auch ein paar berechtigte Fragen aufwirft.

Den Anfang mit dem Update auf Android 6.0 Marshmallow wird dabei das Lenovo K3 Note für den chinesischen Markt machen. Ein preiswertes Android Smartphone in Phablet-Größe und 64-Bit fähiger Hardware. Erst im März folgt die internationale Modellvariante sowie die beiden kleineren Smartphones Vibe X3 und das Lenovo Vibe P1.

Marshmallow für Lenovo

Anzumerken ist, dass die international verkauften Modelle sich bis April 2016 gedulden müssen, bevor Lenovo das jeweilige Update auf Android 6.0 Marshmallow bereitstellen kann. Vermutlich will der Konzern zunächst Erfahrungen mit dem Upgrade im chinesischen Heimatmarkt sammeln, bevor man seine internationalen Kunden mit dem Update versorgt. Oder man hat einfach nicht die nötigen Server-Kapazitäten zur Verfügung, um chinesische und internationale Modelle relativ zeitnah zu versorgen.

Auffällig ist bei der Liste allerdings, dass sie sich lediglich um die Android Smartphones des Konzerns handelt. Die aktuellen Tablet-Modelle wie das Lenovo Yoga Tablet 3 (zum Beitrag) fehlen zum Beispiel gänzlich in der Auflistung. Allein dies legt nahe, dass es sich mitnichten um die finale Liste der Update-berechtigten Geräte handelt, welche Android 6.0 Marshmallow erhalten werden.

Insofern ist im Bezug auf die Tablet-Modelle von Lenovo noch eine gesonderte Liste zu erwarten, die hoffentlich bald bekannt wird. Schließlich ist die Versorgung mit Updates auf die neuste Android-Version zu einem wichtigen Faktor für den Erwerb eines neuen Android Tablet geworden. Ein integrierter Beamer alleine reicht da nicht aus, auch wenn sich das Lenovo Yoga Tablet 3 PRO dadurch aus der Masse hervorhebt. Davon konnten wir uns auf der IFA 2015 selbst überzeugen.

Künftig schnellere Updates bei Lenovo?

Eventuell nimmt sich Lenovo sogar ein Beispiel an Motorola Mobility, welches die Chinesen seinerzeit für knapp 2,91 Milliarden US-Dollar von Google abkauften. Unter anderem hieß es auch mal, dass sich die US-Tochter künftig stärker um das gesamte Smartphone-Geschäft kümmern soll (zum Beitrag) und das würde in gewisser Weise auch die Entwicklung von Firmware-Updates mit einschließen dürfte. Motorola gilt mit als einer der vorbildlichen Hersteller im Android-Bereich, der nicht nur vergleichsweise schnell Updates bereitstellt, sondern auch eine Vielzahl seiner Geräte einschließlich Einsteiger-Modelle einbezieht (zum Beitrag) – wen auch mit ein wenig Nachdruck seitens der Kunden.

Offiziell veröffentlicht hat Lenovo die Liste zwar nicht, denn die Quelle aus China hat die Liste bei einer internen Präsentation des Konzerns abfotografiert. Insofern kann sich an den Zeiträumen sowie den geplanten Modellen noch einiges tun, wie wir auch mit dem Hinweis auf die fehlenden Tablet-Modelle bestärken.

[Quelle: Sina Weibo]

 

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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