Lenovo schließt Übernahme von Motorola ab

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Motorola a lenovo company

Als Google Motorola Mobility 2011 für insgesamt 12,5 Milliarden US-Dollar übernahm war das eine Sensation ohnegleichen, aber nun wird mit Lenovo das nächste Kapitel in der traditionsreichen Geschichte des US-amerikanischen Herstellers aufgeschlagen. Denn wie das Unternehmen bekannt gegeben hat, gehört man nun endgültig zum Lenovo-Konzern.

2,91 Milliarden US-Dollar hat sich Lenovo die Übernahme kosten lassen, um das Smartphone-Geschäft in Form von Motorola Mobility von Google abzukaufen. Was das für die Zukunft der Produktpalette bedeutet ist noch nicht ganz abzusehen, aber Lenovo hatte bereits angedeutet. dass man die Strategie des Unternehmens bis auf weiteres so belassen wolle wie sie ist. Das heißt: Schnelle Updates dank eines nahezu puren Android Betriebssystems. Das langfristige Ziel ist es jedoch, innerhlab von sechs Quartalen wieder schwarze Zahlen schreiben zu können.

Eine der ersten Auswirkungen des Zusammenschlusses ist das Vorrücken von Lenovo auf den dritten Platz der größten Smartphone-Hersteller weltweit, wo bis vor Kurzem noch Xiaomi rangierte (zum Beitrag). Die Marke Motorola selbst wird weiterhin bestehen bleiben und vermutlich in erster Linie den Premium-Markt als Ziel haben. Übrigens hatten wir bereits zur IFA 2014 beide Unternehmen – Motorola und Lenovo – ein wenig zu der Übernahme befragt. Was dabei herausgekommen ist könnt ihr euch hier noch einmal anschauen.

Wer weiß, vielleicht wird Lenovo ja den Wunsch umsetzen und das Motorola DROID Turbo wie gestern vermutet wurde, als Motorola Moto Maxx nach Europa bringen. Wenn man wie bereits angesprochen innerhalb von sechs Quartalen wieder Gewinn machen will, dann ist ein solches Vorhaben unausweichlich. Zumal die Reaktionen auf das DROID Turbo mehr als nur positiv sind und viele dieses Smartphone lieber gesehen hätten als das neue Motorola Nexus 6. Man darf daher gespannt sein, wie sich Motorola und Lenovo in Zukunft positionieren und was das für (positive) Auswirkungen auf den Markt haben könnte.

[Quelle: Pressemitteilung]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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