Lenovo Tech World: Ausblick auf die Zukunft

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Lenovo

Der aktuell größte PC-Hersteller der Welt ist der chinesische Konzern Lenovo, welcher zuletzt in der Smartphone-Branche vor allem durch die Übernahme von Motorola auf sich aufmerksam machte. Nun meldet sich das Unternehmen zurück mit einer eigenen Messe und gibt auf dieser Einblicke in die mögliche technologische Zukunft der Computer.

Das die Chinesen nicht innovativ genug sind haben etliche Hersteller von Android Smartphones bereits bestens widerlegt. Auch Lenovo hat sich in besonderer Weise hervor getan, wie zum Beispiel mit dem Yoga Tablet 2 Pro und dessen eingebauten Beamer, der mehr ist als nur ein nettes Gimmick (zum Test). Nun hatte der Konzern nach Beijing eingeladen und neben neuen Produkten auch seine Visionen zur Zukunft anhand einiger Produktkonzepte gezeigt.

Smarwatch-Konzept von Lenovo

Zu den auffälligeren Konzepten gehörte dabei eine Smartwatch mit Android Wear als Betriebssystem, welche auf die Bezeichnung Magic View hört und im Armband ein zweites kleines Display zu bieten hat. Lenovo will damit den Angaben nach die physische Limitierung des eigentlichen Displays aufheben. Mit Hilfe von optischen Reflektierungen soll ein Bild erzeugt werden, welches bis zu 20 Mal so groß ist wie das Display an sich, womit sich gerade Touristen in unbekannten Städten besser zurechtfinden sollen. Auch das Anschauen von Bildern und Videos ist den Vorstellungen von Lenovo zufolge mit einer solchen Smartwatch kein Problem.

Das zweite Konzept namens Smart Cast widmet sich dem Streaming auf eine neue Art und Weise, die nur noch bedingt etwas mit dem Google Chromecast als Vorreiter für den Massenmarkt gemeinsam hat. Denn dabei handelt es sich um das weltweit erste Android Smartphone mit eingebautem Laser-Projektor, Infrarot-Bewegungssensoren und der passenden Software, womit sich das Gerät in wenigen Augenblicken zum Rechner-Ersatz aufrüsten lässt, wie Lenovo anmerkt.

Dabei wird kurzerhand über den eingebauten Projektor wahlweise ein virtueller Touchscreen auf eine ebene Fläche projiziert, mit dessen Hilfe man Büro-Arbeiten erledigen kann, Office-Dokumente bearbeiten und im Netz surfen kann. Oder man lässt das Bild an die Wand werfen und genießt einen Film im Kreise seiner Freunde, nutzt den Smart Cast Dongle bei einer Geschäftspräsentation oder spielt eine Runde Fruit Ninja. Letzteres lässt sich unter anderem mit einer neuartigen Gestensteuerung spielen.

Schuhe mit Draht ins Netz

Das dritte Konzept von Lenovo widmet sich dem Internet of Things (IoT) auf etwas ungewöhnlichere Art, denn dabei handelt es sich um sogenannte Smart Shoes mit einem eingebauten Display. Das ist allerdings die einzige Besonderheit dieser Sportschuhe: Mit Hilfe diverser Sensoren messen die Schuhe zurückgelegte Schritte, berechnen daraus den Verbrauch an Kalorien und messen sogar die Herzfrequenz. Wenn man will, kann man sich über seine Schuhe sogar Anweisungen zum nächsten Restaurant geben lassen und die Umwelt mit kleinen Grafiken erfreuen.

Welche der Konzepte es letzten Endes tatsächlich zur Marktreife schaffen lässt sich derzeit noch nicht sagen, aber potentiell dürfte das Smart Cast getaufte Lenovo-Smartphone eventuell das größte Potential besitzen, während die Smart Shoes eher in einer abgewandelten Form auf den Markt kommen könnten. Lenovo will zumindest schon bald ein SDK zum Download anbieten, womit sich die smarten Schuhe ohne größere Probleme in die IoT-Cloud einbinden lassen. Angesichts dieser durch aus spannenden Aussichten darf man sich freuen, was noch so alles in den Ideenschmieden von Lenovo auf seine Enthüllung wartet.

Was haltet ihr eigentlich von diesen Gadgets?

[Quelle: Pressemitteilung]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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