LG Cloud kommt demnächst nach Europa

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LG Cloud

Smartphones der Oberklasse kommen immer öfters mit größerem internen Speicher auf den Markt, 16 GB und mehr sind mittlerweile zum Standard geworden. Die meisten Geräte können zwar per MicroSD um bis zu 64 GB erweitert werden, dennoch sind dem physischen Speicher irgendwann Grenzen gesetzt. Spätestens an dieser Stelle kommen Cloud-Dienste wie Dropbox und Co. in Frage.

Dropbox ist neben Box sicherlich der bekannteste Vertreter dieser Art von Online-Dienst, immerhin gibt es bei etlichen Smartphones von Samsung, HTC und LG entsprechenden Cloud-Speicher gratis dazu. Ab Ende diesen Monats wird mit LG sich der nächste Anbieter auf europäischem Boden die Ehre geben, nachdem Südkorea, Russland und die USA das Angebot von LG für die eigenen Geräte schon etwas länger nutzen können. Freilich stellt sich erst einmal die Frage, was die LG Cloud denn eigentlich besser kann als die Konkurrenz, richtig?

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Verschwindende Geräte-Grenzen

Nach der (kostenfreien) Registrierung stehen wie eigentlich Branchen-üblich 5 GB an kostenlosem Speicher dem Nutzer zur Verfügung. Der Zugriff auf die in der LG Cloud abgelegten Daten erfolgt dabei wahlweise über einen Browser oder per Android-App über Smartphone oder Tablet. Selbst über den Desktop kann auf die Cloud zugegriffen werden, wobei diese sich als virtuelles Laufwerk nach dem Vorbild von Dropbox einbindet. Unterstützt werden dabei alle Windows-Betriebssysteme ab XP, von Max OSX oder Linux ist bisher keine Rede. Wer über einen aktuellen CINEMA 3D Smart TV von LG verfügt, kann sich Medieninhalte auch über dieses Medium anschauen. Die Android-App ist nebenbei erwähnt nicht auf LG-Geräte beschränkt.

Eine Besonderheit der LG Cloud ist jedoch das Umcodieren der Medieninhalte in der Cloud, um problemlos an einem anderen Medium seinen Film beispielsweise fortsetzen zu können. Schaut man sich auf seinem Smartphone aus der LG Cloud einen Film an, dann ist dieser an das Display entsprechend angepasst. Pausiert man die Wiedergabe und will am heimischen Fernseher den Film zu Ende schauen, dann wird der Film entsprechend für den Fernseher umgewandelt und gestreamt. Die letzte Wiedergabe-Position von Filmen und Musik wird dabei in der LG Cloud gespeichert, was den Plattform-übergreifenden Gedanken verkörpert. Ob die 5 GB gegen Aufpreis erweitert werden können, wie es beispielsweise bei der Konkurrenz üblich ist, ist bisher übrigens noch unbekannt.

LG Cloud
Preis: Kostenlos
[Quelle: LG Deutschland | via Computerbase]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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