LG G Flex mit selbstheilenden Kräften offiziell vorgestellt

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LG G Flex

Bereits am Wochenende wurden durch einen AnTuTu-Benchmark Test vereinzelt die technischen Daten des LG G Flex, Codename „Wolverine“ bekannt. Grund genug für LG Korea die Katze aus dem Sack zu lassen. Das LG G Flex, welches auf den ersten Blick stark an ein LG G2 nur in gebogen erinnert überrascht wohl am meisten durch seine Fähigkeit Kratzer auf dem Gehäuse binnen weniger Minuten von alleine verschwinden zu lassen.

LG G Flex vs. Samsung Galaxy Round

Bereits vor wenigen Wochen tauchte das LG G Flex in einem Video, als direkter Konkurrent zum Samsung Galaxy Round, in dem argentinischen Fernsehen auf. Somit sind die beiden koreanischen Unternehmen in einem direkten Wettstreit, wer denn nun als Erster ein Smartphone mit „echtem gebogenen Display“ in den Handel bringt.
Während Samsung bei dem Galaxy Round eine konkave Krümmung vertikal verbaut, geht LG den Weg der konkaven Krümmung auf der horizontalen Achse, wie wir es schon von dem Samsung Nexus S und dem Galaxy Nexus kennen.
Nun hat LG die Flucht nach vorne ergriffen und aus Versehen “ Das weltweit erste echt gebogene Smartphone“ in Korea veröffentlicht.

Technische Daten des LG G Flex

Von den technischen Daten ist das LG G Flex seinem Schwestermodell, dem LG G2 inklusive dem bekannten Rear Key identisch. Mit einer kraftvollen Snapdragon 800 Quad-Core-CPU der Firma Qualcomm, ist diese pro Kern auf 2,66 GHz getaktet und wird wie auch in dem LG G2 von einer Adreno 330 GPU unterstützt.
Das 6 Zoll große Curved P-OLED Display liefert eine High Definition Auflösung mit 1.280 x 720 Pixel. Somit ist das Display um 0,3 Zoll größer als bei dem Mitbewerber Galaxy Round, dafür kann das Samsung Smartphone allerdings mit Full HD Auflösung glänzen.
In Sachen Speicher stehen dem LG G Flex 2 GB Arbeitsspeicher und 32 GB internen Programmspeicher zur Verfügung. Das 160,5 x 81,6 mm große und 177 Gramm leichte Android 4.2.2 Smartphone hat ein Dicke zwischen 7,9 und 8,7 mm.
In puncto Akkuleistung hat LG gegenüber dem G2, welches über einen 3.000mAh Akku verfügt, bei dem LG G Flex noch eine Schippe drauf gelegt und liefert somit einen überragenden 3.500 mAh starken Akku.
Die 13 Megapixel starke Kamera dürfte wie bei dem G2 ebenfalls über die sogenannte OIS-Technologie (optischer Bildstabilisator) verfügen, die wir eindrucksvoll in einem Video mit einem Huhn als Hauptdarsteller bewundern durften.

Wolverine Fähigkeiten

Neben neuen Features wie der „SwingLock-Funktion“, die das Hintergrundbild entsprechend des Bewegungssensor und dem Kompass mit bewegt und auch einige neue Möglichkeiten in Sachen Entsperr-Funtionen mit sich bringt, dürfte wohl die sogenannte „SelfHealing“-Technologie für das größte Aufsehen sorgen. Hier ist der Codename „Wolverine“ aus dem berühmten Marvel Comic X-Men, Programm: Das LG G Flex ist mit einer streng geheimen Schutzfolie versehen, die Kratzer oder Dellen binnen weniger Augenblicke „selbst heilend“ verschwinden lässt. Sicherlich eine spektakuläre Innovation, die es in eigenen Tests zu beweisen gilt.

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Bereits für den nächsten Monat ist der Verkaufsstart des LG G Flex in Titan Silver vorab in Korea geplant. Wann das gewölbte Wunderwerk der Technik in Europa erhältlich sein wird und vor allen Dingen zu welchem Preis, ist aktuell noch nicht bekannt.

[Quelle: The Verge]

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Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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